Nachrichten-Icon

Misshandelt in Zürich: Folterten Neonazis schwangere Brasilianerin?

Das grosse brasilien Magazin Special zum tragischen Fall der Paula Oliveira!
  Diesen Eintrag per Email einem Freund empfehlen   Druckversion des Artikels  
Veröffentlicht: 12. Februar 2009 um 18:50h | Aktualisiert: 27. Juli 2009 um 17:23h
Abgelegt unter: Reportagen & Serien | Aufrufe: 4176 » Heute: 14

Der Fall erschüttert ganz Brasilien. Eine 26-jährige Brasilianerin gibt an, in der Schweiz von drei Skinheads überfallen und schwer misshandelt worden zu sein. Die rechtsextremen Männer hätten sie mit einem Messer am ganzen Körper geritzt und am Ende die blutigen Insignien der SVP auf Oberschenkel und Bauch hinterlassen. Die nach eigenen Angaben im dritten Monat schwangere Frau soll dabei ihre ungeborenen Zwillinge verloren haben. Erst auf diplomatischen Druck gibt die zuständige Polizei nach Tagen eine erste Stellungnahme ab. Der Vorfall soll sich so nicht abgespielt haben, es hätte keine Schwangerschaft gegeben und die Verletzungen habe sich die junge Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst zugefügt.

Lesen sie in unserem brasilien Magazin Special alles über den dramatischen Fall!

  • Lügen-Paula kommt mit Geldstrafe davon und darf nach Brasilien zurückkehren

    Paula Oliveira wurde am heutigen Mittwoch von einem Gericht in Zürich (Schweiz) wegen Irreführung der Rechtspflege zu einer Geldstrafe auf Bewährung von umgerechnet 7.150 Euro verurteilt. Die aus Brasilien stammende Juristin hatte im Februar dieses Jahres behauptet, von Neonazis überfallen und gefoltert worden zu sein. Der Vorfall sorgte für diplomatische Spannungen.

  • Lügen-Paula: Prozess beginnt noch in diesem Jahr

    Die mittlerweile als “Lügen-Paula” bekannte Brasilianerin Paula Oliveira muss sich noch in diesem Jahr in der Schweiz vor Gericht verantworten. Nachdem die Staatsanwaltschaft im Oktober offiziell Anklage erhoben hatte, wurde der Prozesstermin nun auf den 16. Dezember festgelegt. Oliveira hatte vorgetäuscht, von Neonazis überfallen worden zu sein.

  • Lügen-Paula: Brasilianerin muss sich vor Gericht verantworten

    Die mittlerweile als “Lügen-Paula” bekannte Brasilianerin Paula Oliveira muss sich in der Schweiz vor Gericht verantworten. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat nun offizielle Anklage gegen die 26-jährige erhoben, die vorgetäuscht hatte, von Neonazis überfallen worden zu sein. Der Vorfall hatte zu diplomatischen Spannungen zwischen der Schweiz und Brasilien geführt.

  • Nach Folter-Lüge: Paula Oliveira in Psychatrie eingeliefert

    Die aus Recife in Brasilien stammende Paula Oliveira wurde am Donnerstag in Zürich in eine psychatrische Klinik eingeliefert. Die 26-jährige hatte Anfang Februar behauptet, von Neonazis überfallen und gefoltert worden zu sein. Kurz daruf stellte sich der Vorfall als Lüge heraus, die Brasilianerin hatte sich die Verletzungen selbst zugefügt.

  • Nazi-Folter nur vorgetäuscht: Paula Oliveira bestätigt Falschaussage!

    Die 26-jährige Brasilianerin Paula Oliveira hat laut einer Pressemitteilung der Züricher Stadtpolizei vom heutigen Donnerstag ihre Aussage widerrufen. Sie hatte am Montag vergangener Woche die Behauptung aufgestellt, am Bahnhof von Zürich-Stettbach von Neonazis überfallen und geritzt geworden zu sein. Im Anschluss an die Gewalttat habe sie ihre ungeborenen Zwillinge verloren. Nun hat sie die Täuschung zugegeben.

  • Sucht nach Aufmerksamkeit: Wie krank ist Paula Oliveira wirklich?

    Paula Oliveira ist sehr krank. Und für ihren Vater ist sie auf jeden Fall ein Opfer, mindestens aufgrund einer einen schweren psychischen Störung. Aber diese hat sie anscheinend nicht erst seit dem vergangenen Montag, als die 26-jährige Brasilianerin mit ihrer Behauptung über einen Neonazi-Überfall weltweit für Aussehen sorgte.

  • Wie es wirklich war? Die unglaubliche Geschichte der Paula Oliveira!

    Die Geschichte von Paula Oliveira, die nach eigenen Angaben auf dem Nachhauseweg am Bahnhof von Zürich-Stettbach von drei Neonazis überfallen und brutal gefoltert wurde, nimmt immer unglaublichere Züge an.

  • Geritzte Brasilianerin: Familie will bis zur Klärung des Falles schweigen

    Die Familie der Brasilianerin Paula Oliveira will sich bis zum Abschluss der polizeilichen Ermittlungen nicht mehr gegenüber den Medien äussern. Dies gab Paulas Onkel Sílvio Oliveira in Brasilien bekannt.

  • Illegale Ärztin soll Brasilianerin untersucht und Schwangerschaft bestätigt haben

    Im Fall der 26-jährigen Brasilianerin Paula Oliveira, die nach eigenen Angaben am vergangenen Montag in Zürich auf dem Nachhauseweg von Neonazis überfallen und schwer misshandelt wurde sowie im Anschluss eine Fehlgeburt erlitt, sinkt die Glaubwürdigkeit immer weiter.

  • Paulas Fakultäts-Dozent: "Anschuldigungen sind absurd!"

    Paula Oliviera hat an der Fakultät für Rechtswissenschaften an der staatlichen Universität von Pernambuco UFPE studiert. Laut Aussage einiger Mitstudenten war sie eine fröhliche und sehr gut in die Klasse integrierte Person. Auch ihr ehemaliger Dozent aus dem Bereich des allgemeinen theoretischen Rechts, Alexandre da Maia, erklärte, dass er niemals ein Verhalten habe feststellen können, welches auf eine Störung der Persönlichkeit hinwies.

  • Verwandte bestreiten Aussagen der Züricher Polizei

    Angehörige der jungen Brasilianerin Paula Oliveira, die nach eigener Aussage am vergangenen Montag von Neonazis gefoltert wurde und dabei eine Fehlgeburt erlitten haben soll, bestreiten massiv die ersten angeblichen Ermittlungsergebnisse der Züricher Stadtpolizei.

  • Brasilianer sehen Schweiz nicht als fremdenfeindlich an

    In den letzten Tagen kochen die Emotionen in der Schweiz und Brasilien hoch. Schuld daran ist der Fall der 26-jährigen Paula Oliveira. In keinster Weise konnte ich hier in Brasilien erkennen, dass der Übergriff mit der Schweiz als Nation in Verbindung gebracht wird.

  • Brasilianerin war angeblich nicht Schwanger! Was verschweigt die Züricher Polizei?

    Auf einer von grossem Medienandrang begleiteten Pressekonferenz hat die Züricher Polizei die Aussage der 26-jährigen Brasilianerin, die nach eigenen Angaben von drei Neonazis brutal gefoltert wurde und in diesem Rahmen eine Fehlgeburt erlitten habe, als unwahr dargestellt.

  • Simulation: So wurde die schwangere Brasilianerin von Neonazis überfallen

    Der brasilianische Fernsehsender Rede Globo hat in einer Computersimulation den feigen und heimtückischen Überfall auf die 26-jährige Brasilianerin Paulo Oliveira einmal nachgestellt. Die im dritten Monat mit Zwillingen schwangere Juristin war am Montagabend auf dem Nachhauseweg, als sie von drei Neonazis niedergeschlagen, verschleppt und gefoltert wurde.

  • Polizei räumt Fehler bei Behandlung von Brasilianerin nach Nazi-Folter ein

    Die Stadtpolizei von Zürich hat bei der Behandlung der 26-jährigen Brasilianerin Paula Oliveira Fehler eingeräumt. Dies berichtet die brasilianische Tageszeitung O Globo. Die 26-jährige Juristin wurde am vergangenen Montag bei Verlassen eines Bahnhofs im Grossraum Zürich von drei Neonazis und brutal gefoltert.

  • Brasilien empört über Berichterstattung in Europa nach Nazi-Folter

    Brasilien ist mittlerweile nicht nur schockiert über die grausame Folterung der 26-jährigen Paula Oliveira durch drei Neonazis am vergangenen Montag in der Nähe von Zürich, nun macht sich auch noch Empörung über die Berichterstattung in den europäischen Medien breit.

  • Züricher Polizei veröffentlicht nach diplomatischem Druck endlich Stellungnahme

    Nach massivem diplomatischem Druck hat die Stadtpolizei von Zürich am Donnerstagnachmittag Ortszeit endlich eine Stellungnahme zum niederträchtigen Überfall auf die 26-jährige Brasilianerin Paula Oliveira veröffentlicht.

  • Nach Nazi-Folter: Aussenminister Amorim bestellt Schweizer Botschafter

    Der brasilianische Aussenminister Celso Amorim hat am heutigen Donnerstag den Schweizer Botschafter in Brasilien, Wilhelm Meier zu sich bestellt und zugleich eine lückenlose Aufklärung des Überfalls auf eine Brasilianerin in der Nähe von Zürich gefordert.

  • Schweizer Neonazis foltern schwangere Brasilianerin

    In der Schweiz ist eine Brasilianerin von drei Skinheads heimtückisch überfallen und gefoltert worden. Bei der grausamen Tat verlor die im dritten Monat schwangere Frau ihre ungeborenen Zwillinge. Die rechtsextremen Täter lauerten der 26-jährigen Paula Oliveira beim Verlassen eines Bahnhofs auf und brachten sie an einen verlassenen Ort in der Nähe. Dort ritzten sie der hilflosen Frau mit einem Messer die Haut am ganzen Körper auf.

Die vollständige Abbildung dieses Artikels auf fremden Webseiten ist untersagt. Bitte Urheberrecht beachten!

Weitere Artikel zum Thema:

3 Kommentare + 0 Trackbacks / Pingbacks

Kommentare

  • 1

    Angela Buck
    am 13. Februar 2009 um 17:31 Uhr

    Da ich grade in Rio wohne , werde ich ständig über die Medien mit diesem Thema konfrontiert.

    Zur Info schick ich folgende Link aus dem Spiegel
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,607487,00.html

    Die nächsten Tage werden hoffentlich mehr Klarheit bringen.
    Grüße

  • 2

    Mira Schlegel
    am 15. Februar 2009 um 09:22 Uhr

    Acho toda essa estória muito confusa e contraditória e estando paula mentindo ou não, as autoridades jamais devem esquecer do seguinte fato: Ela é uma vítima, ou da violência ou de sí mesma. E por favor, deve-se procurar entender também o pai, mãe e afinal todos os parentes dessa moça. Tenho pedido muito a Deus para que os fatos sejam apurados com honestidade e principalmente profissionalismo e que Paula não seja apenas vista como uma estranjeira e sim como uma vítima como já citado acima, da violência ou de sí mesma.

  • 3

    abasilegubelmann
    am 18. September 2009 um 22:24 Uhr

    Nachdem die Lügenpaula einen Riesenwirbel zu Stande gebracht hat wäre es die Pflicht der Presse ueber die Konsequenzen zu berichten und nicht einfach (schwamm darüber). Eine Stellungsnahme oder eine Entschuldigung wäre von der vorlauten Rede Globo zu erwarten. Fehler einzugestehen war noch nie eine Stärke der brasilianischen Medien.

Jetzt Kommentar abgeben!

Als Benutzer kommentieren? Dann nachfolgend anmelden oder » hier registrieren «
   

Abonnieren ohne einen Kommentar abzugeben: