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Erdöl – Selbstversorger

Datum: 22. April 2006
Uhrzeit: 12:36 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Dietmar Lang
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Seit gestern laufen landesweit ständig Werbespots der Petrobras auf den brasilianischen TV-Kanälen. Die Zeitungen sind voll mit Bildern von Staatspräsident Lula da Silva mit rotem Overall und Helm. Das Wort „auto-suficiência“ ist in aller Munde. Die nationale Industrie mitsamt seiner Regierung glorifiziert den denkwürdigsten Tag seit langem in der brasilianischen Geschichte.

Mit der gestrigen Eröffnung der Petrobras-Bohrinsel P-50 vor der Küste Rio de Janeiros kann Brasilien nun die Menge an Erdöl täglich fördern, die die nationale Industrie benötigt und verarbeitet. Brasilien ist somit zu den einigen wenigen Erdöl-Selbstversorgerstaaten dieser Erde aufgestiegen. Und dies just am selben Tag, an dem der Erdölpreis ein historisches Hoch von 75.17 US-Dollar an der New Yorker Börse verzeichnete.

Und darum wird auch heute gleich weitergefeiert. Im nationalen historischen Museum von Rio de Janeiro findet diesbezüglich eine Zeremonie statt. Wahlkämpfer Lula da Silva inklusive.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Hebinho

    Inzwischen wird von verschiedenen Seiten dieses „Selbstversorgertum“ bereits neidisch beäugt, vor allem von solchen Ländern, die goß (und stark) sind und viel, viel Erdöl importieren müssen.

    So hat der Regierungschef eines Landes, das Tag für Tag über 20 Mio Barrels Rohöl verbraucht, am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Regierungschef eines anderen Landes, das nur 6,5 Mio Fässchen täglich aufmachen muss, recht kritische Worte fallen lassen, als es um die zukünftigen Entwicklungen und damit die zukünftige „Gier“ nach mehr Rohöl ging!

    Die beiden Herren heißen übrigens „Bush“ und „Hu Jintao“!

    Man rechnet damit, dass China bis zum Jahr 2020 seinen Energiebedarf aus Rohöl um mehr als 150% steigern wird, 2010 bereits 90mal mehr Kfz haben wird als noch 1990 und 2030 die USA in der Anzahl der Kfz überholen wird.

    Wo soll da denn noch bitte der Treibstoff dafür herkommen? Der mittlere Osten wird bis dahin leergepumpt sein und wenn bis dahin kein radikaler Wandel in den Antriebskonzepten stattgefunden hat, kann man heute schon Wetten darüber abschließen, welcher weltweite Krieg wohl zuerst kommen wird: der um Süßwasser oder der um Rohöl?

    Solange es keine echte Rohölkrise gibt, wird sich die globale Autoindustrie und deren Lobbies vehement gegen alles sperren, was nicht in ihr Konzept passt.

    Wer mal sehen möchte, wie solche Alternativen aussehen:
    http://www.motormdi.com/
    oder
    http://wave.prohosting.com/sunwater/aircar.html

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