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Brasil Telecom: Procon verbietet Handyverkauf in Goiás

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Datum: 11. September 2007
Uhrzeit: 15:55 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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brasiltelecom.jpgDie brasilianische Verbraucherschutzbehörde Procon hat dem Telefonriesen Brasil Telecom im Bundesstaat Goiás den Verkauf von Handys sowie den Abschluss von neuen Mobilfunkverträgen untersagt. Die Regelung tritt bereits am morgigen Mittwoch (12.09.) in Kraft. Mit dem Verbot soll der Telekommunikationsanbieter gezwungen werden, nun kurzfristig eine Vielzahl offener Reklamationen seitens der Kunden zu bearbeiten.

In den letzten zwei Jahren sind bei Procon insgesamt 14.852 Beschwerden über Brasil Telecom eingegangen, rund 14% aller Reklamationen seitens der Konsumenten bei der Behörde. Im regionalen Büro der Procon in Goiás sind derzeit noch 331 ungeklärte Verfahren bezüglich Brasil Telecom Celular S.A. (Brasil Telecom GSM) anhängig.

Hauptsächlich reklamieren die Kunden eine falsche Abrechung seitens des Mobilfunkanbieters sowie unerlaubte einseitige Vertragskündigung. Laut den örtlichen Procon-Chef Antonio Carlos de Lima haben sich die Beschwerden nach einer Änderung der Gesprächsabrechnung auf Minutentakt drastisch erhöht. Hier wurden oftmals bestehende Verträge ohne Zustimmung der Kunden auf den neuen Abrechnungstakt umgestellt.

Das Verkaufsverbot und die Freischaltung neuer Rufnummern ist nun so lange untersagt, bis Brasil Telecom alle bestehende Verfahren restlos geklärt hat. Dafür hat der Mobilfunkanbieter nun 30 Tage Zeit. Danach wird ein tägliches Bussgeld von 5.000 R$ (ca. 1.850 Euro) fällig. Sollte die Gesellschaft zwischenzeitlich gegen die Auflagen der Verbraucherschützer verstossen, droht für jedes Endgerät oder freigeschaltete Rufnummer ein Bussgeld von 2.000 R$ (ca. 740 Euro).

Brasil Telecom hat inzwischen bestätigt, über das Verkaufsverbot informiert zu sein. Die Rechtsabteilung prüfe derzeit die weitere Vorgehensweise. Zu weiteren Kommentaren war die Gesellschaft nicht bereit.

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