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Mordserie erschüttert Campinas

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Datum: 16. Januar 2014
Uhrzeit: 13:09 Uhr
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Innerhalb weniger Stunden sind in der Nacht zu Montag in Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo zwölf Menschen umgebracht worden. Laut Zeugenaussagen seien die Täter vermummt und in zwei Autos unterwegs gewesen.

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Teilweise schossen sie aus den fahrenden Autos auf ihre Opfer. Begonnen haben sie ihren Streifzug der Gewalt am Busbahnhof der Stadt im Großraum der Millionenmetropole. Dort fiel ein Polizist den Männern zum Opfer. Der sich ausser Dienst befundene Beamte wurde überfallen und von den bewaffneten Räubern getötet. Anschließend fuhren die Täter weiter und töteten in anderen Stadtteilen weitere Menschen. Ob es wirklich einen Zusammenhang gibt oder die Vorfälle getrennt voneinander bewertet werden müssen, wird derzeit untersucht.

Auch ein Racheakt der Militärpolizei sei möglich, erklärten die ermittelnden Beamten der Zeitung ‚Folha de Sao Paulo’. Motiv sei demnach die Rache an den Tod eines Kollegen, der am Sonntagmittag bei einem Tankstellenüberfall eingriff und starb. ‚G1’ berichtet von Familien der Opfer, die die Militärpolizei verantwortlich machen.

Die Ermittler werden in der brasilianischen Ausgabe der BBC mit den Worten „Mord aus Rache für den Tod eines Militärpolizisten ist die stärkste Theorie“ zitiert. Begründet sehen sie ihren Verdacht in den Mordwaffen, die das gleiche Kaliber wie jene der MP besäßen. „Wir schließen weder Hinrichtungen, Racheakte noch Kämpfe unter Kriminellen aus“, sagte Ermittler Licurgo Nunes Costa der Zeitung ‚Estado de S. Paulo’: „Wir müssen auch einem möglichen Zusammenhang zwischen den Taten nachgehen.“

Am Morgen nach der Tat stürmten ungefähr 20 bis 30 Vermummte den Busbahnhof von Campinas und verwüsteten ihn stark. Drei Busse worden dabei in Brand gesteckt, sieben weitere stark beschädigt. Die Nachrichtenagentur ‚AP’ berichtete von einem Racheakt.

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