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Update: Proteste in Brasilia

Datum: 07. Juni 2006
Uhrzeit: 00:24 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Am späten Dienstag Abend haben die brasilianischen Nachrichtenagenturen die Meldungen zu der Erstürmung des Parlamentsgebäudes in Brasilia durch die MLST (Bewegung zur Befreiung der landlosen Bauern) korrigiert.

  • Nicht 1.300 Demonstranten sondern nur 300 Demonstranten sollen ins Gebäude eingedrungen sein.
  • Verhaftet wurden nicht nur 1 Demonstrant, sondern 11. Diese befinden sich bereits in Untersuchungshaft.
  • 549 Demonstranten werden noch nach Geschlechtern getrennt in einer Turnhalle festgehalten. Es besteht Zugang zu Tinkwasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Auch Anwälte hätte bereits die Festgehaltenen besucht.
  • Die Polizei wertet derzeit noch die vielen Videoaufnahmen aus, um weitere Personen identifizieren zu können.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Hebinho

    Auch auf die Gefahr hin, mich zu „outen“, aber die Zahl der Beteiligten spielt weniger eine Rolle, als die Tatsache, dass sich wieder ein paar wenige „Einpeitscher“ diese Gruppe aus Nihilisten und Arbeitsscheuen (möglicherweise auch etliche Strohdumme darunter) zunutze gemacht haben, um ihre eigenen politisch schiefen Ansichten und Ziele offen zur Schau zu stellen!

    Man sollte hier wirklich – so wie es vollmundig in den Interviews der Politiker rüberkam – mit der vollen Macht des Gesetzes durchgreifen und sowohl die Hintergrundfädenzieher, Leithammel und Mitläufer voll zur Rechenschaft ziehen! Es darf nicht wieder so ausgehen, dass der Staat letztendlich auf dem Schaden sitzenbleibt und diesen aus der Steuerkasse bezahlt!

    Ob MST oder MSLT oder wie die sonst noch heißen mögen, die Aktionen haben immer daselbe „hirnlose“ und fremdgesteuerte Muster.

    Mein Vorschlag wäre, die Mitglieder und Chefs dieser „MSJ“ (Movimentos Sem Juizo) erst einmal ein paar Jahre in Arbeitslagern unterzubringen, damit sie lernen, was Arbeit bedeutet und dass Demokratie nicht heißt „Ich wollen, du mir geben!“.

    Erst wenn diese zu mehr als 95% aus Arbeitsscheuen bestehenden Randgruppen gelernt haben, was Arbeit ist, sollte die Politik vielleicht überlegen, wieder über „Landreform“ zu sprechen!

    Dass sich die „Landlosen“ noch untereinander das Geld aus der Tasche ziehen und staatliche Hilfen überhaupt nicht „unten“ ankommen, zeigte heute wieder ein Bericht über die Landlosen im Süden Bahias:
    Da verlangen die „Vorsitzenden“ der „assentamentos“ von den dort angesiedelten Leuten Pacht für das von Staat bereitgestellte Land, lassen die Familien für die vom Staat kostenlos bereitgestellten „Futterpakete“ noch je 10 Reais kassieren und wenn einer nicht zahlen kann, wird er „rausgeschmissen“ oder bedroht!

    Auf die Frage des Reporters, warum das so gemacht würde, meinte der Beschuldigte (allein dessen Gesicht war sehenswert: hätte als Käptn Hook Karriere machen können): Er verstehe überhaupt nicht, was diese Aufregung solle, denn schließlich würde man hier Regeln aufstellen, an die man sich zu halten habe, wie das in der Gesellschaft allgemein üblich wäre!

    Noch Fragen? Oder soll man solchen Leuten auch noch den Honig mit dem goldenen Röhrchen in den Hintern einblasen?

  2. 2
    digdigger

    Ich sehe, wir liegen da auf der gleichen Wellenlänge. Wird uns nicht unbedingt Symphatiepunkte bringen. 🙂

    Bei euch haben sie in den vergangenen Tagen ja auch wieder irgendwas (ein Firmengelände glaube ich) besetzt, oder?

  3. 3
    Hebinho

    Hier im Süden des Bundesstaates Bahia wird alle Nasen lang irgendein Objekt – sei es eine Fazenda, ein Firmengelände, eine Eukalyptuspflanzung oder die Eingangshalle einer großen Firma – durch „Integrantes“ der ungeliebten „Linksabteilungen“ besetzt und kurz darauf halb oder ganz verwüstet wieder freigegeben.
    Die haben da so eine Art System entwickelt, um das ohnehin schwache juristische System auf dem Lande so richtig in Schwung zu halten und machen sich immer dann aus dem Staub, wenn es tatsächlich brenzlich für sie zu werden beginnt.
    Wenn Lula hier nicht innerhalb kurzer Zeit eine eindeutige Stellung bezieht und sich etwas eindeutiger von diesen kommunistisch gesteuerten Randgruppen distanziert, sieht es im Herbst bei den Wahlen sehr bitter für ihm aus.
    Vielleicht sollte sich das brasilianische Volk wirklich einmal Gedanken über das „voto nullo“ – das Nullvotum – machen, dass eine Neuwahl mit völlig neuen Kandidaten erforderlich macht, wenn mindestens 50% der abgegebenen Stimmen ohne Kreuz sind! So wie es jetzt aussieht, hat der Wähler nur die Auswahl, welche der angefaulten Früchte aus einer Kiste verdorbenen Obstes er sich aussucht!
    Ich weiß: Hart aber gerecht!

  1. mach-Proteste » Re: Blöde Proteste! Wo bleibt die Klage in Karlsruhe??? - Proteste gegen Bundestagsbeschluss zur V…

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