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Busfahrt Brasilien – Paraguay

Datum: 16. Mai 2006
Uhrzeit: 00:39 Uhr
Ressorts: Südamerika
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Zeitrahmen: 6.45 Uhr – 16.00 Uhr
Anzahl der genutzen Busse: 4 Stück
Distanz: 460 Kilometer

Um 6.45 Uhr ging es los. Nach etwa 10-15 Fussmarsch zu der Bushaltestelle an der Haupstrasse bin ich mit einem „Metropolitana“, vergleichbar mit einem modernen Stadtbus (ohne Gelenk) zu einem kleinen Ort an der Haupstrecke der Fernbusse gefahren. 90 Minuten dauerte die Fahrt zu einem Fahrpreis von 3.70 R$.

Dort musste ich auch nur 10 Minuten warten und konnte dann in den Bus nach Foz do Iguaçu einsteigen. Inzwischen war es 8.20 Uhr und ich lehnte mich gemütlich in den Sitz eines komfortablen Reisebusses. Um 10 Uhr kam ich in der Grenzstadt an. 130 Kilometer lagen nun hinter mir und für den 2. Teil der Strecke bezahlte ich 13.90 R$.

Dann hiess es wieder warten. Doch nach 20 Minuten kam ein Stadtbus einfacherer Art, der die Busbahnhöfe Foz do Iguaçu in Brasilien und Cidudad del Este in Paraguay miteinander verbindet. Dieser Bus dreht einen endlose Schleife durch die brasilianische Grenzstadt bevor er über die Freundschaftsbrücke die beiden Grenzstationen ohne Anzuhalten passiert und durch die chaotische und völlig verdreckte „Oststadt“, wie Ciudad del Este übersetzt heisst, den dortigen Busbahnhof ansteuert. Dort kam ich aufgrund der einstündigen Zeitdifferenz zwischen Brasilien und Paraguay um etwa 10 Uhr an. Die Kosten der unfreiwilligen Stadtrundfahrt betrugen 2.50 R$.

Und nun hatte ich die Qual der Wahl. Verschiedene Buslinien fahren von dort aus die 320 Kilometer nach Asunción. Manche halten an jeder Ecke, manche transportieren mehr „Campsinos“, also Landarbeiter als normale Leute und manche fahre vollklimatisiert per Express einfach von A nach B. Doch für letztere Busse hätte ich mindestens 3 Stunden auf dem nicht gerade sauberen und einladenden Busbahnhof ausharren müssen. Nach einer kurzen Sichtung des als erstes abfahrenden Busses (hineingehen, Sitz kontrollieren, Leute angucken) kaufte ich mir dann dafür ein Ticket. Er benötigt zwar etwa 1 Stunde länger als die Expressbusse, trotzdem wäre ich ja immer noch 2 Stunden früher in Asunción. Und so ist es dann auch gewesen. Diesmal keine Hühner oder ähnliches im Fahrgastabteil. Die Temperaturen waren angenehm, das Fenster war zum öffnen und somit gab es auch keine Geruchsbelästigungen. Die Sitze waren sauber, wenn auch ein wenig durchgesessen, aber trotzdem bequem. Den Grossteil der Fahrt habe ich somit auch verschlafen. Und dies zum Schnäppchenpreis für 15 R$. Die Expressbusse hätten das doppelte gekostet.

In Asunción habe ich mich an einer von mir gewünschten Ecke rausschmeissen lassen und bin die restlichen Meter zu Fuss gegangen. Das Klima ist schon etwas angenehmer als bei uns, allerdings ist die Luft – und nicht nur die – wesentlich schmutziger. Daher habe ich mir mit einer grossen Flasche Bier erst einmal kräftig alles durchgespült. Und da ja der Chef bekanntermassen an diesem Tag nicht kam, wurden es auch ein paar mehr.

Insgesamt habe ich für die 460 Kilometer also 35 R$ bezahlt. Dies sind umgerechnet 13.50 Euro. Billiger kann man nicht reisen.

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