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Brasilien eröffnet Fußball WM 2014 gegen Kroatien

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Datum: 06. Januar 2014
Uhrzeit: 10:35 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Am 6. Dezember 2013 fand in Costa de Sauipe die Auslosung für die von 12. Juni bis 13. Juli 2014 stattfindende Endrunde der XX. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien statt. Dabei brachte die Einteilung in die acht Vorrunden-Gruppen bereits für die ersten Turniertage einige höchst interessante Begegnungen.

Revanche für das WM-Finale 2010

Nachdem Veranstalter Brasilien am 12. Juni in Sao Paulo die Endrunde mit der Spiel gegen Kroatien eröffnet, kommt es am schon am darauf folgenden Tag zur Neuauflage des Finales von 2010, wenn einander in Salvador Titelverteidiger Spanien und Vize-Weltmeister Niederlande gegenüberstehen. Diese beiden Nationen werden auch als die Topfavoriten der Gruppe B betrachtet, wobei darüber hinaus Chile ebenfalls Chancen eingeräumt werden. Dagegen sollte für Australien das Turnier nach der Vorrunde beendet sein. In Gruppe A rechnet man dagegen fix mit Brasilien im Achtelfinale, die drei weiteren Nationen Kroatien, Mexiko und Kamerun kämpfen um den zweiten Aufstiegsplatz.

Am dritten Tag der WM – dem 14. Juni 2014 – treten die Teams der Gruppen C und D ins Turnier ein. Vor allem das Duell zwischen England und Italien in Manaus, das in Europa um Mitternacht angepfiffen wird, könnte schon eine Vorentscheidung über den Aufstieg bringen. Zudem rechnet sich in dieser Gruppe mit dem WM-Vierten Uruguay ein weiteres Team gute Chancen auf das Erreichen der K.o.-Phase aus. Für die Südamerikaner hat die Endrunde in Brasilien eine ganz besondere historische Bedeutung, holte man doch gerade dort im Jahr 1950 zum zweiten Mal den WM-Titel. Für Costa Rica dürfte in dieser Gruppe nur die Rolle als Zünglein an der Waage übrig bleiben.

Lösbare Aufgaben für Frankreich und Argentinien

Ebenfalls sehr ausgeglichen ist die Gruppe C, die allerdings nicht mit den ganz großen Namen aufwarten kann. Zwar gilt Kolumbien als Favorit, aber auch die anderen Gruppenteilnehmer Griechenland, Elfenbeinküste und Japan haben Chancen auf das Weiterkommen.

Ex-Weltmeister Frankreich trifft in Gruppe E auf die Schweiz, Ecuador und Honduras. Die Franzosen sicherten sich erst im letzten Moment durch eine Energieleistung beim 3:0 gegen die Ukraine das WM-Ticket, nun gelten sie in ihrer Gruppe als Topfavorit auf den Aufstieg.

Das sind auch die Argentinier in Gruppe F, die ihr erstes im legendären Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro gegen den WM-Debütanten Bosnien-Herzegowina absolvieren. Auch die weiteren Gruppengegner Iran und Nigeria, die am 16. Juni in Curitiba aufeinandertreffen, sollten Messi & Co. nicht am Aufstieg unter die letzten 16 hindern können.

Deutschland startet gegen Ronaldo

Für die deutsche Nationalmannschaft beginnt das WM-Abenteuer am 16. Juni um 18 Uhr in Salvador mit dem ersten Spiel in der Gruppe G gegen Portugal. Diese Partie könnte richtungsweisend für den weiteren Turnierverlauf sein. Mit einem Auftaktsieg könnte die Truppe von Trainer Joachim Löw bereits die erste große Hürde auf dem Weg ins Achtelfinale überwinden. Zwar qualifizierten sich die Portugiesen erst im Play-off gegen Deutschlands Qualifikations-Gruppengegner Schweden für die Endrunde, aber die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo ist für jeden Gegner eine Herausforderung. Aber auch die weiteren Gruppengegner Ghana und die USA sind nicht zu unterschätzen.

Abgeschlossen wird die erste Gruppenphase am 17. Juni 2014 mit den Spielen der Gruppe H. Geheimfavorit Belgien trifft im ersten Spiel auf den Außenseiter Algerien und gilt auch in den Partien gegen die übrigen Gruppengegner Russland und Südkorea als aussichtsreich. Der Ausgang dieser Gruppe ist auch für Deutschland interessant, denn der Gegner im möglichen Achtelfinale würde aus diesem Kreis kommen.

Der weitere Weg der DFB-Auswahl

Fünf Tage nach dem Auftakt gegen Portugal wartet auf die deutsche Nationalmannschaft am 21. Juni in Fortaleza das zweite Spiel gegen Ghana, das auch durch das mögliche Aufeinandertreffen der beiden Boateng-Brüder Jerome (auf deutscher Seite) und Kevin-Prince (bei Ghana) besondere Brisanz erhält. Im besten Fall ist Deutschland nach diesen beiden Spielen bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Falls nicht, muss der Aufstieg im letzten Gruppenspiel am 26. Juni in Recife gegen die USA fixiert werden.

Zwar werden den Amerikanern von allen Teams der Gruppe aus Sicht der Wettexperten (link) die wenigsten Chancen auf den Aufstieg eingeräumt, aber die USA war die bisher letzte Mannschaft, die den Deutschen eine Länderspiel-Niederlage beibrachte. Am 2. Juni 2013 siegten die von Jürgen Klinsmann betreuten US-Boys mit 4:3. Auch wenn der DFB-Auswahl bei der Amerika-Reise im Sommer einige Stammkräfte fehlten, ist diese Niederlage jedenfalls eine deutliche Warnung, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zumal die Amerikaner gerade bei Großereignissen bestens motiviert sind. Bei der letzten WM 2010 in Südafrika stieg die USA als Gruppensieger ins Achtelfinale auf und scheiterte dort erst nach Verlängerung an Ghana. Somit gibt es im ersten Gruppenspiel am 16. Juni die Gelegenheit, Revanche an den Afrikanern zu nehmen.

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