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Neuer Sauf-Skandal: Endgültiges WM-Aus für Adriano?

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Datum: 09. März 2010
Uhrzeit: 17:17 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Skandal-Fussballer Adriano macht in Brasilien erneut Negativschlagzeilen. Neben zuletzt unterirdischen Leistungen in der Nationalmannschaft kommen nun abermals private Eskapaden und Exzesse des „Imperadors“ (Herrschers) ans Tageslicht. Die Fans der Seleção haben allmählich genug vom Verhalten des ehemaligen Superstars und fordern, Adriano nicht in den Kader für die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 aufzunehmen. „Der Mann hat eine riesigen Berg von Problemen mit Alkohol, Frauen und wenn er Leistung bringen muss, bringt er keine. Das schädigt Brasilien und die Nationalmannschaft ungemein“ zeigt sich der 18-jährige Fussballfan Edson Teixeira überzeugt.

Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Trainer Carlos Dunga ist bekannt dafür, auf grosse Namen keine Rücksicht zu nehmen sondern stets Leistung einzufordern. Wer diese nicht kontinuierlich auf und neben dem Platz erbringt, wird gnadenlos gestrichen. Berühmte Beispiele sind z.B. Ronaldo und nicht zuletzt Ronaldinho, der bereits beim letzten Testspiel gegen Irland nicht berücksichtigt wurde. Dieses Schicksal dürfte nun auch Adriano treffen – hoffen viele zumindest.

Der übergewichtigte Profi (106 kg) hat in der Vergangenheit schon mehrfach für Aufsehen gesorgt, wenn er Training schwänzte oder sich tagelang in den Favelas von Rio de Janeiro versteckte, aus denen er ursprünglich auch stammt. Dies kostete den inzwischen 28-jährigen nicht zuletzt seinen Vertrag in Mailand, wo den Verantwortlichen nach zahllosen Exzessen endgültig der Geduldsfanden riss.

Letzter peinlicher Höhepunkt war nun die Erniedrigung seiner Freundin auf einer feuchtfröhlichen Feier mit Teamkameraden seines Clubs Flamengo. Nachdem diese erbost über die neuerliche Sauftour rumtobte und Adrianos Auto mit Steinen bewarf, liess der stark alkoholisierte Profi sie an einen Baum binden, von wo sie sich die Party bis in die Morgenstunden mit ansehen musste.

Nach diesem Vorfall hat auch sein Club Flamengo endgültig die Nase voll. „Er hat ein Problem mit dem Trinken. Wenn er anfängt, kann er nicht mehr aufhören“ erklärte Vizepräsident Marcos Braz überraschend offen gegenüber brasilianischen Medien. Und bestätigte zudem, dass sein Sorgenkind nach dem letzten für ihn blamablen Länderspiel erst einmal einfach nicht mehr zum Training kam und dann kaum Lust zeigte, sich zu bewegen. Die Suspendierung ist nun die logische Konsequenz dieses Verhaltens. Und damit dürften für ihn auch die Tage im Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft gezählt sein.

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