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Willst du nicht mein Weihnachtsmann sein?

Datum: 21. Dezember 2007
Uhrzeit: 16:31 Uhr
Ressorts: Magazin Inside
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Gestern war einer der letzten Tage im Kindergarten unserer kleinen Tochter Jasmin vor den grossen Ferien. Und freundestrahlend kam sie am Nachmittag gleich zu mir ins Büro gerannt, um mir ihre neuen Schuhe zu zeigen. Ein bisschen gross, aber mitnichten Schuld der Mama, die sich da verkauft haben könnte.

Es ist ein Weihnachtsgeschenk der örtlichen Wirtschaft. Wie mir meine Frau mitteilte, wurden alle Kinder dort in dem öffentlichen Kindergarten beschenkt. Manche bekamen mehrere Kleidungsstücke, andere – wie Jasmin – ein paar Schuhe. Ziel ist es da vornehmlich, den ärmeren Familien zu helfen, aber um keine Ausnahmen machen zu müssen, wurden anscheinend alle beschenkt.

jasmin-schuhe-natal.jpg

„Weihnachten mit Freude verbinden“ ist als Überschrift zu lesen. Danach steht auf der Fotokarte: „Willst du nicht mein Weihnachtsmann sein?“ und darunter: „Ich brauche was zum Anziehen oder ein paar Schühchen“ samt Alter und Schuhgrösse (wobei sich da der Kindergarten geirrt hat, denn Jasmin ist ja erst 3). „Vielen Dank“ und „Frohe Weihnachten“ steht samt ihrem Namen dann auch noch darunter. Tja, und wenn man dann mein süsses Engelchen im Weihnachtskostüm ansieht, dann muss man einfach den Weihnachtsmann spielen.

Aber ein bisschen komisch ist es für mich schon. Vielleicht liegt es an der Wortwahl, vielleicht an der ganzen Gestaltung. Für mich sieht es nach einem klaren „Spendenaufruf“ aus. Frei nach dem Motto „Helft den armen Kids, die sonst nichts zum anziehen haben“. Davon gibt es sicherlich genug, aber unsere Familie fällt da glücklicherweise nicht mehr mit hinein. Allerdings, so habe ich eben von meiner Frau erfahren, bekamen tatsächlich alle Kinder ein Geschenk, unabhängig von Einkommen, etc. der Eltern. Irgendwie hat die Bank „Sicredi“ damit zu tun, aber genaues konnte ich da bislang nicht in Erfahrung bringen. Und Jasmin hat sich sehr darüber gefreut, und das ist ja schliesslich die Hauptsache.

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