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Hab‘ Okra im Garten …

Datum: 17. April 2006
Uhrzeit: 10:41 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Dietmar Lang
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Ich gebe zu, mein Garten ist verwildert. Und sehr viel Unkraut reckt die Nase in die Höhe. Zu viel Unkraut. Zeit, dort mal wieder richtig aufzuräumen. Doch inmitten des fast unpassierbaren Gartens stehen stolz zwei Pflanzen, die auch ich die ganze Zeit für unnötiges Grün gehalten habe. Bis meine Schweigermutter sie sah.

okra im garten1 okra im garten2

„Ihr habt ja Okra im Garten“ sagte sie neulich so ganz beiläufig bei einer Tasse Kaffee. „Okra?“ fragten wir entgeistert zurück. Wir mögen ja Okra wirklich und verwenden es desöfteren in verschiedenen Gerichten. Es schmeckt lecker. Aber billig ist es nicht unbedingt. Und nun wachsen die Schoten bei mir hinterm Haus. Klasse. Manchmal ist es halt doch nicht so schlecht, den Garten verwildern zu lassen.

Wikipedia schreibt über Okra:

Die Okra (Abelmoschus esculentus) ist eine Art aus der Familie der Malvengewächse. Sie ist eine aus dem Hochland Ostafrikas, genauer aus Äthiopien, stammende Gemüsepflanze. Der Strauch wird bis zu 2,50 Meter hoch, hat gezahnte Blätter und große gelbe Blüten. Die Früchte oder Schoten ähneln Peperoni und werden 10 bis 20 Zentimeter lang. Die Schale ist hell bis dunkelgrün mit einem feinem Flaum. In den im Querschnitt sechs- bis achteckigen Okraschoten befinden sich weiße Samen. In Südindien werden die Okras auch Ladyfingers genannt.

Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen. Sie wurde schon vor mindestens 3000 Jahren von den Ägyptern an den Ufern des Nils kultiviert, angebaut wird sie aber wohl schon seit 4000 Jahren. Heute ist sie fast auf der ganzen Welt als Gemüsepflanze verbreitet. In die USA gelangte sie beispielsweise im Zusammenhang mit dem Sklavenhandel.

Die wichtigsten Anbauländer sind Indien und Nigeria. Als Gemüse werden die kalorienarmen und geschmacklich an Bohnen erinnernden Schoten der Okra gegessen. Beim Kochen geben sie eine schleimige Substanz ab, die sich zum Eindicken von Speisen eignet. Das Gemüse wird vor allem im arabischen, afrikanischen und asiatischen Raum verwendet, es ist aber auch in den Südstaaten der USA, der Karibik und in Griechenland sehr beliebt. Sie werden z. B. in einem kreolischen Eintopf, dem Gumbo, verwendet, können aber auch als normales Gemüse gereicht werden. Der Geschmack ist neutral, mild bis herb.

Die reifen Samen der Früchte können auch geröstet gegessen oder als Kaffee-Ersatz verwendet werden.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Jacare

    Okra schmeckt einfach nur super lecker und ist ein kulinarsches
    Highlight in der brasilianischen Küche. Hier in Deutschland
    nur im Sommer mal beim Türken oder Inder zu bekommen.
    Meine Frau hat es mal geschafft diese äußerst wärme-
    bedürftigen Pflanze hier als Zimmerpflanze zu kultivieren.
    Stolze Ausbeute an Okras in einem Sommer: 5 Stück 😆
    Und bei Digi wachsen die Dinger von alleine. :mrgreen:

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