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Amazonas-Regenwald: Kahlschläge zunehmend

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Die Abholzung im Amazonasgebiet ist einfach nicht aufzuhalten (Foto: Nelson Feitosa / Handout)
Datum: 23. Juni 2018
Uhrzeit: 18:58 Uhr
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Der Amazonas-Regenwald leidet wieder verstärkt unter Kahlschlägen. Laut einer Studie des Institutes Imazon hat er in nur zehn Monaten eine Fläche verloren, die mehr als 200.000 Fußballfeldern entspricht. Registriert wurde damit eine Zunahme der Rodungen um 22 Prozent.

Besonders besorgniserregend ist, dass Naturschutzgebiete von den illegalen Machenschaften immer stärker betroffen sind. Etwa 30 Prozent der von Imazon registrierten Kahlschläge befinden sich in Nationalparks, Reservaten und Nationalwäldern. Dazu gehört auch der Floresta Nacional do Jamanxim.

Dessen Schutzstatus sollte nach dem Willen der brasilianischen Regierung im vergangenen Jahr aufgeweicht und sein Gebiet verkleinert werden. Einher gegangen wäre damit auch eine Amnestie für bereits illegal kahlgeschlagene Flächen. Nach vehementen Protesten aus der ganzen Welt hat hat die Regierung Michel Temers von dem Vorhaben vorerst abgesehen. Allerdings kursiert es leicht verändert immer noch im Kongress.

Die politische Lage wird als ein Grund für die Zunahme der Kahlschläge angesehen. So sind allein im Nationalwald Jamanxim zwischen Januar und Mai dieses Jahres 57 Quadratkilometer Regenwald zerstört worden, mehr als doppelt so viel wie in ganz 2017.

Verantwortlich macht Imazon für die Kahlschläge vor allem die Landwirtschaft. Die Mehrheit der kahlgeschlagenen Flächen würden in Rinderweiden verwandelt, so Institutsmitarbeiter.

Von der Umweltbehörde ICMBio heißt es, dass diverse Aktionen zur Kontrolle der Rodungen in Schutzgebieten durchgeführt worden seien. Bis Juni dieses Jahres seien zudem Bußgelder in Höhe von 70 Millionen Reais (umgerechnet derzeit etwa 16,3 Millionen Euro) verhängt worden.

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