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Nachzucht von seltenen Spix-Aras in Brasilien geglückt

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In Brasilien ist die Nachzucht von seltenen Spix-Aras geglückt (Foto: ICMBio)
Datum: 29. Dezember 2014
Uhrzeit: 18:17 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare

Zum ersten Mal seit 14 Jahren sind in Brasilien wieder zwei seltene Spix-Aras geschlüpft. Die blaue Papageiart ist vom Aussterben bedroht und in der Natur nur noch äußert selten anzutreffen. Ihre Nachzucht in Gefangenschaft ist nicht nur fast unmöglich, in Brasilien sind zudem nur lediglich elf „Ararinhas Azul“ für die Zucht registriert.

Weltweit bekannt wurden die putzigen Papageien durch die Animationsfilme „Rio“ und „Rio 2“, in denen ein Pärchen dieser Vogelart die Hauptrolle spielt. Wie im Film werden sie auch in der Realität nach wie vor von skrupellosen Tierhändlern gefangen und verkauft. Die Jagd auf sie und die Abholzung ihres Lebensraumes haben beinahe zu ihrer Ausrottung geführt. Nach Angaben des brasilianischen Umweltministeriums wird der Bestand der Art „Ararinha-azul“ in der freien Natur trotz gegenteiliger Berichte auch weiterhin auf 6.500 Tiere geschätzt. Experten sehen die Art jedoch im Freiland schon länger als erloschen an.

Seit Jahren wird in wissenschaftlichen Projekten versucht, die wunderschönen Vögel nachzuzüchten, um die Bestände zu erhöhen und sie möglichst schnell wieder in der Natur auszuwildern. Das letzte Mal, dass dies in Brasilien geglückt ist, liegt allerdings 14 Jahre zurück. Dem damals geschlüpften Weibchen wurde der Name „Flora“ gegeben. Aus ihren Eiern sind nun die zwei Jungtiere geschlüpft. Laut dem Umweltinstitut Chico Mendes (ICMBio) sind sie bereits neun Wochen alt. Bekannt gegeben wurde der Nachzucht-Erfolg allerdings erst am Weihnachtsvorabend.

Die Bevölkerung ist nun via Internet dazu aufgerufen, entsprechende Namen für die beiden zu finden. Das Geschlecht des ungewöhnliche Nachwuchses ist allerdings noch unbekannt und soll aber bereits in Kürze per DNA-Analyse ermittelt werden. Weltweit leben derzeit etwa 100 Spix-Aras in Zuchtstationen.

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