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Dengue-Fieber: Brasilien registriert Rückgang an Erkrankungen und Todesfällen

Dengue Moskito

Datum: 12. Oktober 2011
Uhrzeit: 21:05 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Brasilien hat in diesem Jahr bislang einen erfreulichen Rückgang an Fällen von Dengue-Fieber verzeichnen können. Nach jüngsten Daten sind zwischen Januar und September 2011 rund 24 Prozent weniger Erkrankungen registriert worden als im Vorjahreszeitraum. Schwere Krankheitsfälle gingen sogar um 40 Prozent zurück, die Zahl der Todesfälle sank um 25 Prozent. Die Zahlen wurden am Dienstag (11.) vom Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Jarbas Barbosa, im Rahmen einer Präsentation über zukünftige Präventivmassnahmen vorgestellt.

Zu den geplanten Maßnahmen zählt unter anderem eine Erhöhung der finanziellen Beihilfen zur Bekämpfung der durch Moskitos übertragenen Infektionskrankheit. Dabei sollen im kommenden Jahr 37 Millionen Euro zusätzlich an 989 ausgewählte Gemeinden verteilt werden. Mit dem Geld werden Aktionen zur Aufklärung der Bevölkerung und Bekämpfung der Ausbreitung der Erreger finanziert werden. Zudem müssen ab sofort alle schweren Fälle von Dengue oder dadurch verursachte Todesfälle den übergeordneten Behörden gemeldet und ein Netzwerk für die medizinische Behandlung der Infektionen aufgebaut werden.

„Wir machen dies, damit die Kommunen und Bundesstaaten [die Krankheit] Dengue wirksam bekämpfen können“, so der brasilianische Gesundheitsminister Alexandre Padilha in einer anschließenden Pressekonferenz. Vor allem erhoffe sich sein Ministerium, damit einen Anreiz für verstärkte Maßnahmen wie zusätzliche Kontrollen zum Aufspüren von potentiellen Brutstätten der Moskitos geschaffen zu haben.

Als weitere Neuheit will das Gesundheitsministerium im kommenden Sommer die epidemiologische Situation über soziale Netzwerke wie Twitter überwachen. Dahinter steckt die Idee, zukünftig in Echtzeit die Situation von Erkrankungen mit dem Dengue-Erreger in Städten mit über 100.000 Einwohnern zu analysieren. Die entsprechenden Warnungen sollen an November publiziert und dann auf mögliche Regionen mit drastischen Zunahmen an Krankheitsfällen überprüft werden.

„Das Ministerium wird alle Hilfsmittel einsetzen, um Informationen zu sammeln, welche die Bevölkerung über Dengue besitzt. Ein Kommentar kann unter Umständen bereits auf die Existenz von einer größeren Zahl von Fällen hinweisen“ so Padilha abschließend.

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