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Kreuzfahrtschiffe grosse Gefahr für Meeresfauna in Touristenort Búzios

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Datum: 08. August 2010
Uhrzeit: 14:36 Uhr
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Autor: Dietmar Lang
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Die Zunahme von Kreuzfahrtschiffen, die regelmässig am Ferienort Armação de Búzios im Bundesstaat Rio de Janeiro halt machen, bedroht die dortige Unterwasserwelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Umweltschutzkommission des Bundesstaates Rio de Janeiro (Alerj). Wie der Abgeordnete André Lazaroni bei einem Besuch vor Ort betonte, seien es vor allem die riesigen Anker der Ozeanriesen, die tiefe Löcher in den weichen Meeresboden reissen und oftmals auch Korallen zerstören.

Taucher hatten zuvor den Meeresboden untersucht und teilweise erschreckende Fotos der zerstörten Unterwasserwelt gemacht. Die vom Umweltinstitut von Rio de Janeiro ausgewerteten Daten riefen die Kommission auf den Plan, die nun nach Lösungsmöglichkeiten sorgt, um die Umwelt zu schützen und gleichzeitig keine wirtschaftliche Schäden in der Region zu verursachen.

„Wir sind besorgt, aber wir wissen auch, dass wir die Ankunft der Touristen nicht unterbinden können, da sie gut für die Stadt sind. Wir entwickeln daher gerade ein Konzept, welches der Regierung des Bundesstaates und der Stadtverwaltung von Búzios vorgelegt werden soll. Es umfasst fest verankerte Bojen, an denen die Schiffe festmachen sollen ohne ihre eigenen Anker abzulassen und so den Meeresboden zu gefährden“ so Lazaroni.

Zudem will der Abgeordnete noch in diesem Monat eine öffentliche Anhörung zur Einrichtung eines Projektes der „Küstenordnung“ realisieren. Neben den Umweltschutzbehörden und Regierungsvertretern sollen Reiseveranstalter aber auch örtliche Fischer angehört werden und gemeinsam einen Massnahmenplan zum Schutz der Meeresfauna und Flora vor der Küste des beliebten Ferienortes ausarbeiten.

Foto: Sergio Quissak/CCom

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