Um die Sicherheit bei der Olympiade und den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro zu gewähren, sieht das Justizministerium Investitionen in Höhe von umgerechnet etwa 116 Millionen Euro vor. Gegründet worden ist dazu am Mittwoch (4.) zudem eine eigene Sicherheitskommission, die Coesrio 2016.
Etwa 33 Millionen Euro sind bereits in die Anschaffung von Geräten und die Ausstattung der Trainingszentren geflossen, um die Ausbildung der Sicherheitskräfte zu gewährleisten. Verbessert werden soll ebenso der technische Bereich, wie die Übertragung von Daten und Bildern, der Kameras. Geplant ist zudem bei dem Sportevent im kommenden Jahr vier fixierte Ballons einzusetzen, die mit hochauflösenden Kameras ausgestattet sind und die Daten in Echtzeit in die Kontrollzentren übertragen. Die ersten Ballons dieser Art sollen ab Juli bei verschiedenen Veranstaltungen mit einem großen Publikum getestet werden. Laut dem Sekretär für Sicherheit bei Großevents handelt es sich dabei um eine Neuheit in Brasilien.
Nach seinen Aussagen setzt sich die Sicherheitskommission aus über 30 Einrichtungen zusammen, die im Bereich der öffentlichen Sicherheit tätig sind. Sie werden den Sicherheitsplan ausarbeiten. Schon jetzt steht jedoch fest, dass sich dieser auf verschiedene Ebenen beziehen wird. Unter anderem werden auch Vorsichtsmaßnahmen gegen terroristische Attacken getroffen werden. Diskussionen darüber sollen bereits mit Vertretern anderer Länder, wie den USA, Deutschland und Frankreich stattgefunden haben. Auch für die Ankunft des olympischen Feuers wird die Kommission ein eigenes Sicherheitsschema ausarbeiten.