Brasilianische Studenten haben bei der 21. internationalen Mathematik-Olympiade für Universitätsstudenten Stärke bewiesen. Sie haben 24 Medaillen erobert. An der Olympiade, die in der bulgarischen Stadt Blagoewgrad vom 31. Juli bis zum 3. August stattgefunden hat, haben insgesamt 324 Studenten aus 45 Ländern von 73 Universitäten teilgenommen.
So viel Medaillen wie noch nie haben die brasilianischen Studenten beim diesjährigen Mathe-Wettbewerbs erzielt. Die 28 jungen Männer und Frauen erzielten zwei Goldmedaillen, zwölf Silbermedaillen und zehn Bronze. Bei der Klassifizierung aller Teilnehmer landete der beste Brasilianer auf dem 36. Platz. Bei der Teambewertung war das beste Ergebnis der Südamerikaner der 16. Rang.
Bereits zwölfmal haben brasilianische Studenten an dem Wettbewerb teilgenommen, der dieses Jahr zum 21. Mal von der Amerikanischen Universität in Bulgarien und dem University College London organisiert wurde. In den ersten elf vorangegangenen Mathematik-Olympiaden holten die Brasilianer im Durchschnitt allerdings lediglich zehn Medaillen, während sie dieses Jahr schwer zugelegt haben und mit 24 Medaillen nach Hause gekommen sind. Bisher erzielten sie bei allen zwölf Teilnahmen 137 Medaillen, 20 Gold, 54 Silber und 63 Bronze.
Vor allem junge Männer waren es, die in Bulgarien angetreten sind. Sie vertraten verschiedene brasilianische Universitäten. Der Mathe-Crack unter ihnen war Henrique Gasparini Fiúza do Nascimento. Er studiert am Technischen Institut für Luft- und Raumfahrt. André Macieira Braga von der Universität in Minas Gerais erzielte ebenso wie Fiúza do Nascimento 69 Punkte. Vertreten waren ebenso die katholische Universität in Rio de Janeiro, die Universitäten São Paulo, Rio Grande do Sul, Ceará, Campinas sowie die Stiftung Getúlio Vargas und das Militärinstitut für Ingenieurswesen.