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FKK – Strände in Brasilien: Der umkämpfte Strand von Abricó in Rio de Janeiro

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Am Praia do Abrico ist das Nacktbaden bereits seit 1994 erlaubt (Foto: abrico.com.br)
Datum: 18. April 2008
Uhrzeit: 19:23 Uhr
Ressorts: Tourismus
Spezial: FKK Spezial
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Einer der am besten besuchten Naturistenstrände in Brasilien ist der Strand von Abricó in Rio de Janeiro. Eingerahmt von Bergen und dem weiten Meer ist er durch die unberührte Natur ein kleines Stück Paradies unweit der pulsierenden Millionenmetropole unter dem Zuckerhut. Für Naturisten bietet er Ruhe, Entspannung und vor allem Abgeschiedenheit. Unter der ständigen Präsenz der Naturistenvereinigung von Abricó A.N.A und der brasilianischen Naturistenvereinigung FBrN wird auf die Einhaltung der internationalen Regeln und dem harmonischen Umgang untereinander geachtet. Die A.N.A. bietet jedoch auch Spiele, Ausflüge und Seminare an.

Seit den 60er Jahren wurde hier aufgrund der versteckten Lage von einigen wenigen inoffiziell FKK betrieben. Die Zahl steigerte sich in den 80er Jahren und seit dem 30. November 1994 ist der Strand offiziell textilfrei. Doch bereits eine Woche danach wurde diese Erlaubnis nach der Klage eines Anwaltes von einem Gericht wieder aufgehoben. Es sollte bis zum März 2001 dauern, bis der Strandabschnitt endlich wieder als Nudistenzone genehmigt wurde. Doch die Freude währte abermals nicht lange. Im Juni 2001 wurde das Nacktbaden erneut verboten. Erst in einer Berufungsverhandlung am 30. September 2003 erreichte ein Anwalt und bekennender FKKler endgültig die Freigabe des Strandes für Naturisten. Und so wird es nun auch vermutlich bleiben.

Der Strand von Abricó ist Teil des Stadtparks von Grumari im Westen von Rio de Janeiro unterhalb der bekannten Strände Ipanema und Barra de Tijuca. der Strand von Grumari selbst ist etwa 2.5 Kilometer lang und ein kleines Teilstück, der Praia de Abricó ist alleinig für Anhänger der Freikörperkultur bestimmt. Die Entfernung zum Stadtzentrum von Rio de Janeiro beträgt etwa 40 Kilometer.

In der näheren Umgebung gibt es einige Restaurants und preiswerte Pousadas, ansonsten bietet die Millionenmetropole selbst natürlich auch ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten.

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