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brasilbloggin‘ live: Poconé, der Eingang zum Pantanal

Datum: 09. Mai 2007
Uhrzeit: 21:19 Uhr
Ressorts: Tourismus
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Jetzt habe ich nochmal genau nachgerechnet. Mit Wartezeit in Cuiabá und Fahrt nach Poconé inkl. der einen Stunden Zeitverschiebung zwischen Paraná und Mato Grosso (jetzt 6 Stunden hinter MEZ) war ich ziemlich genau 29 Stunden unterwegs. Und endlich am ersten Ziel meiner grossen Rundreise: Poconé.

An der Bushaltestelle im Zentrum des kleinen Ortes erwartete mich Günter. Er betreibt in Berlin ein Reisebüro und organisiert Rundreisen durch die drei grossen Ökosysteme der Region: das Pantanal, das Cerrado und den Amazonas. Für ihn bin ich die nächsten drei Wochen unterwegs, die wunderbare und unglaublich vielfältige Natur einmal in Wort und Bild zu dokumentieren. Meine Hauptaufgabe besteht jedoch in der Herstellung einer exklusiven DVD über diesen Teil Brasiliens.

Da es schon auf die Mittagszeit zuging, brachte er mich direkt zu der dort lebenden Verwandschaft seiner Frau und schon bekamen wir ein leckeres Mittagessen serviert. Typisch brasilianisch, authentisch und absolut lecker. Meine Befürchtungen, ich bekäme nur Touristenessen serviert, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Auch für meine durstige Zunge wurde gesorgt. In Anbetracht auf den Ruf, der mir vorauseilt, war (und ist es auch noch zum Teil) der Kühlschrank mit eiskaltem Skol gefüllt. So hat es mir an meinem ersten Tag in Poconé an nichts gemangelt.

Auch Internet ist hier im Haus verfügbar, so dass ich jetzt am Mittwoch abend noch diese Zeilen schreiben kann. Günters Webseite ist übrigens unter http://www.pantanal-pocone.net erreichbar.

Auch wenn ich mich wiederhole, aber ich bin immer wieder von der Gastfreundschaft der Menschen hier in Brasilien fasziniert. Die Leute gehen offen auf einen zu und man wird sofort integriert. Es ist schön, wenn man sich in fremder Umgebung sofort heimisch fühlt und so den Aufenthalt unbeschwert geniessen kann.

Achja, morgen mittag breche ich dann für die nächsten Tage ins tiefe Pantanal auf. Und wenn es mit dem Wetter klappt, werde ich zuvor noch morgen früh einen Rundflug unternehmen. Ein für heute nachmittag geplanter Flug musste wegem schlechten Wetter und starkem Wind leider abgesagt werden.

Poconé ist übrigens das Tor zum Pantanal. Der Ort mit 30.000 Einwohnern hat natürlich nichts aussergewöhnliches zu bieten. Aber die Tatsache, dass hier die Transpantaneira beginnt, die einzige Strasse, die das Pantanal von Nord nach Süd durchquert, macht ihn für jeden Reisenden zur letzten Station vor der endlosen Natur. Und dieses Abenteuer erwartet ab Morgen auch auf mich!

Ich werde mich, sobald es Zeit und Internet zulässt, natürlich umgehend mit weiteren Berichten live aus dem Pantanal melden!

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