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Zoll beginnt Testbetrieb in Foz do Iguaçu

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Datum: 25. Oktober 2006
Uhrzeit: 12:31 Uhr
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Autor: Dietmar Lang
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Der brasilianische Zoll hat heute mit den Testbetrieb der neuen Zollstation an der Freundschaftsbrücke zwischen Ciudad del Este (Paraguay) und Foz do Iguaçu (Brasilien) begonnen. Zukünftig sollen dort alle Fahrzeuge und Fussgänger, die in Paraguay Waren eingekauft haben, überprüft werden. Derzeit sind es laut einem Sprecher des brasilianischen Zolls gerade einmal 5%.

Brasilien erhofft sich dadurch eine noch grössere Eindämmung des Schmuggels. Wurden 2003 nur Waren im Wert von 16.5 Millionen US-Dollar beschlagnahmt, waren es 2004 bereits Waren im Wert von 34 Millionen US-Dollar und 2005 Waren für 62.3 Millionen US-Dollar.

Nachdem in diesem Jahr die Überprüfungen nochmals verschärft wurden, stellte der brasilianische Zoll in den ersten 9 Monaten bereits gefälschte Waren im Wert von 131 Millionen Reais (etwa 60 Millionen US-Dollar) sichergestellt. Dies sind 31% mehr wie im Vorjahreszeitraum. Alleine im September diesen Jahres waren es Piraterieprodukte im Wert von 15.9 Millionen Reais (ca. 7.2 Millionen US-Dollar).

Die Freigrenze für die Einfuhr von Waren nach Brasilien ist dort auf 300 US-Dollar beschränkt. Ist man beim brasilianischen Zoll registriert, so darf man nach 30 Tagen erneut einkaufen gehen. Bislang haben sich 200.000 Personen dafür angemeldet. Allerdings existiert auch eine „schwarze Liste“ mit Schmugglern, die inzwischen 14.000 Namen enthalten soll.

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