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Spektakuläre Werbeaktion für die Wasserfälle von Iguaçu

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Datum: 06. November 2011
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Ressorts: Tourismus
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Nachdem vor gut drei Wochen ein Zeppelin der Stiftung „NewOpenWorld Foundation“ über die gewaltigen Wasserfälle des Rio Iguaçu im Südwesten Brasiliens schwebte, hat ein brasilianischer Bergsteiger erneut mit einer spektakulären Aktion auf das mögliche „Neue Weltwunder der Natur“ aufmerksam gemacht. Der aus Foz do Iguaçu stammende Waldemar Niclevicz überquerte am Freitag (4.) den „Teufelsrachen“ an einem Stahlseil und präsentierte dabei ein Transparent, welches auf die am kommenden Freitag (11.) endende Abstimmung hinwies.

Der 45-jährige ist der erste Brasilianer, der den Mount Everest bestiegen hatte und geniesst vor allem in seiner Heimatstadt enorme Popularität. Er wagte sich an einem 155 Meter langen Seil, gespannt zwischen der Aussichtsplattform auf argentinischer Seite und einem Felsen auf brasilianischer Seite, direkt über die tosenden Fluten. Dabei konnten ihn auch extrem starke Winde nicht von dem waghalsigen Abenteuer abhalten. 90 Meter über dem Flußbett verschwand er teilweise komplett in der rauschenden Gischt des derzeit aufgrund von anhaltenden Regenfällen Hochwasser führenden Flusses.

Nach der spektakulären Show zeigte sich Niclevicz sichtlich gerührt. „Als ich dort [in der Mitte der Fälle] anhielt, das kann man nicht beschreiben. Ich war sehr aufgeregt“ so der Alpinist, der zugab, auch Tränen in den Augen gehabt zu haben. Aus dieser exklusiven Position direkt vor dem gigantischen „Teufelsrachen“ habe er zudem einige Fotos gemacht, die er demnächst auch veröffentlichen werde. Bereits vor 10 Jahren hatte er sich den Traum erfüllt, an der Seilbrücke die in der Mitte des Flusses festgelegte Landesgrenze zu überqueren. In diesem Jahr sei es jedoch für eine „gerechte Sache“ gewesen, erklärte Niclevicz in Hinblick auf den Endspurt bei der Wahl zu den „sieben neuen Weltwundern der Natur“.

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