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Zeppelin von ‚New Seven Wonders“ überfliegt Wasserfälle von Iguassu

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Datum: 12. Oktober 2011
Uhrzeit: 14:24 Uhr
Ressorts: Tourismus
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Im dritten Anlauf hat es dann doch noch geklappt: am Mittwoch (12.) hat der Zeppelin der Stiftung „NewOpenWorld Foundation“ kurz vor der Abenddämmerung die majestätischen Wasserfälle von Iguassu im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay überflogen. Die mit Spannung erwartete Werbeaktion für die Endphase der Abstimmung über die „neuen 7 Wunder der Natur“ musste im Tagesverlauf aufgrund schlechter Wetterbedingungen zweimal verschoben werden. Zunächst verhinderten starke Winde den Start, danach mangelte es aufgrund zu schnell steigender Temperaturen an der notwendigen Thermik.

Das 40 Meter lange Luftschiff bekam dann kurz vor 18 Uhr endlich die Genehmigung seitens der argentinischen Behörden. In knapp 40 Minuten glitt der blaue Zeppelin von Puerto Iguazú in Argentinien scheinbar schwerelos über die dröhnenden Wassermassen des Teufelsrachens und landete sicher auf einem Militärstützpunkt in der brasilianischen Grenzstadt Foz do Iguaçu. Die Fahrt wurde von dem Schweizer Stiftungsgründer Bernard Weber mit dem Helikopter begleitet. Zudem übertrug ein regionaler argentinischer TV-Sender das Geschehen live ins Internet.

Noch bis zum 11. November sind die Menschen weltweit aufgerufen, auf der Webseite von „New 7 Wonders“ ihre neuen Weltwunder der Natur zu bestimmen. Die „Cataratas do Iguaçu“ gehören zu den 28 Finalisten des Wettbewerbs und haben laut Weber gute Chancen, den begehrten Titel zu erhalten. In den letzten Trends sind die Wasserfälle des Grenzflusses zwischen Argentinien und Brasilien in der Gunst der Internetuser stark gestiegen.

Aber auch der Amazonas könnte zukünftig den Titel „Neues Weltwunder der Natur“ tragen. Es ist der zweite Finalist für Brasilien, aber anders als die Wasserfälle müsste sich das gigantische Ökosystem eine entsprechende Auszeichnung nicht nur mit einem sondern gleich mit acht weiteren Ländern (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Peru, Surinam, Venezuela) teilen. Für Deutschland ist der Schwarzwald im Wettbewerb vertreten, die Schweiz schickt gemeinsam mit Italien das Matterhorn ins Rennen.

„New 7 Wonders of Nature“ ist die zweite große Aktion der Stiftung. Im Jahr 2007 wurden bereits die „New 7 Wonders of the World“ gekürt, hier stellt Brasilien mit der Erlöser-Statue „Cristo Redentor“ in Rio de Janeiro einen Gewinner. Die Wahl stieß jedoch aufgrund der Mechanismen zur Stimmabgabe (Telefon, Internet, Mehrfachabstimmung möglich) vereinzelt auf Kritik. Die UNESCO hatte sich damals nach anfänglicher Unterstützung letztendlich von dem Projekt distanziert. Es handele sich um eine private Medienkampagne, die weder wissenschaftlichen Kriterien folge noch dem Erhalt und der Erforschung der Bauwerke diene.

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