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Ganz schön nass!

Datum: 06. August 2006
Uhrzeit: 19:22 Uhr
Ressorts: Tourismus
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Hm, irgendwie regnet es jetzt schon seit Tagen, aber ich empfinde es gar nicht als so störend, sind die Temperaturen doch alles in allem noch sehr angenehm, sowohl am Tag wie auch bei Nacht. Gestern bin ich per Pedes zum Campo Grande gegangen, so ca. 45 Minuten. Ein schöner und auch ungefährlicher Spaziergang. Wenn ich daran denke, daß jeder immer nur vor den vielen Gefahren, vor allem der Kriminalität warnt, dann kann ich das nicht unbedingt nachvollziehen. Ok, man sollte sicherlich keine goldene Rolex mit sich herumtragen und das Geld öffentlich zur Schau stellen. Aber mal wirklich, auch in deutschen Großstädten kann das ein Problem sein. Campo Grande, was soll das sein? Hier in Salvador zumindest ein gepflegter öffentlicher Platz mit netter Grünanlage und umlaufen Straßen, wo so schätzungsweise 1000 Busse am Tag kreuzen. Lebhaft eben. Bei drei Millionen Einwohnern auch kein Wunder. Viele Schulkinder! Und fast alle in Uniform. Das finde ich ziemlich klasse, hat doch die zur-Schau-Stellerei von Markenklamotten hier keine Chance. Ein gutes Beispiel für Deutschland. Ansonsten tummeln sich hier so alle möglichen Kulturen, die die Stadt und ich behaupte mal, auch das Land zu bieten hat. So pauschal gesehen scheinen die Bevölkerungsschichten ja gut miteinander auszukommen. Fragt man mal nach, dann hört man doch sehr klar heraus, daß die hellhäutigen Bewohner in der Regel das Sagen haben. Und im Fernsehen wird es einem dann auch bewusst. Allerdings habe ich gehört, daß es soetwas wie eine Quote für den Anteil der dunkelhäutigen Repräsetanten im Fernsehen gibt. Na immerhin!

Themenwechsel.

Gestern abend habe ich meine Freundin Cila wiedergetroffen und ein wenig Portugiesisch kam dann auch über meine Lippen. Selbstverständlich versteht sie mein Portugiesisch besser als andere hier, weil sie meine Aussprache schon verstehen kann, aber ich kann mich immerhin verständigen. Das ist schon mal ein grosser Erfolg für mich. Mit Englisch ist man nämlich nicht auf der Gewinnerseite.

In der Pousada sind wir mittlerweile ein lustiger internationaler Haufen. Norweger, Engländer und Amerikaner. Heute Abend werden wir nach Pelourinho aufbrechen und uns das berühmt berüchtigte Nachtleben ansehen und teilhaben. Vielleicht haben wir auch die Möglichkeit Olodum zu sehen, die Band die u.a. durch Michael Jackson weltweit berühmt wurde und in den brasilianischen Wintermonaten oftmals in Europa tourt. Wenn der Regen dann heute abend auch etwas aufhört, wäre es bestimmt auch angenehmer. So, jetzt werde ich mal einen Bus suchen und dann den Weg zurückantreten. Irgendwie bin ich nun doch ziemlich durchnässt und brauche etwas trockene Kleidung. Bis dahin… es bleibt spannend!

Euer Bernadinho

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