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Bolivien: Opposition soll Söldner für Attentat auf Evo Morales angeheuert haben

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Datum: 18. April 2009
Uhrzeit: 11:56 Uhr
Ressorts: Südamerika
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Die bolivianische Polizei hat nach Medienberichten einen Mordanschlag auf Präsident Evo Morales verhindert. Das Staatsoberhaupt wurde zuvor nach eigenen Angaben über die Pläne informiert und hatte den Befehl zur Festnahme der mutmasslichen Terroristen erteilt. Bei einer halbstündigen Schiesserei in einem Hotel in Santa Cruz im Osten des Landes wurden dann drei Verdächtige getötet, zwei weitere Personen wurden festgenommen.

Laut Morales wurden „ausländische Söldner“ beauftragt, ihn zu töten. Es soll sich dabei um ungarische und irische Staatsbürger handeln, die bei dem Polizeieinsatz erschossen wurden. Das erste indigene Staatsoberhaupt des Andenstaates sprach zudem von einem Komplott der Opposition gegen ihn. Aber auch hochrangige Regierungsmitarbeiter seien an den Attentatsplänen beteiligt gewesen.

Dieselben Terroristen sollen laut ersten Ermittlungen auch den Sprengstoffanschlag auf das Haus von Kardinal Julio Terrazas (mehr…) verübt haben. Mit dem Anschlag auf den Vorsitzenden der Bolivianischen Bischofskonferenz sollte angeblich eine falsche Fährte gelegt werden. Morales war mit dem Geistlichen, der angeblich im Dienst der bolivianischen Opposition stehen soll, in der Vergangenheit mehrmals aneinander geraten. Die wohlhabende Provinz Santa Cruz ist eine Hochburg der konservativen Opposition gegen die linksgerichtete Regierung in La Paz.

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