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Wahlen in Paraguay: Hohe Wahlbeteiligung – Hochrechnungen verzögern sich

Datum: 20. April 2008
Uhrzeit: 17:51 Uhr
Ressorts: Südamerika
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Vor kurzem haben in Paraguay die Wahllokale geschlossen. Bis 16 Uhr Ortszeit (17h BRT | 22h MESZ) waren rund 3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen unter anderem einen neuen Präsidenten wählen. Die Wahl wurde von verschiedenen kleineren Zwischenfällen begleitet, laut den Wahlbeobachtern ist sie jedoch verhältnismässig ruhig und demokratisch abgelaufen. Bereits ab 11 Uhr Ortszeit wurden erste Tendenzen veröffentlicht, die ein Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Kandidaten vorhersagten. Ein dritter Kandidat wurde mit weitem Abstand aufgeführt. Die Namen der Kandidaten, der Parteien und der Wahlbezirke wurden jedoch nicht veröffentlicht.

Kurz vor 16 Uhr erklärte dann der oberste Wahlleiter, dass erste Ergebnisse erst dann verkündet werden, wenn sie im System der Wahlbehörde eingepflegt sind. Daher könne es zu Verzögerungen kommen. Ursprünglich war eine erste Hochrechnung für 16:30 Uhr Ortszeit avisiert. Viele rechnen jedoch je nach Ergebnis mit massiven Ausschreitungen unter den Anhängern der verschiedenen Parteien. Daher will sich die Wahlkommission vor Bekanntgabe eines Ergebnisses mehrfach absichern, um Fehlinformationen zu vermeiden. Vor der Wahlbehörde sind mittlerweile Polizisten aufmarschiert, Wasserwerfer stehen bereit.

Inzwischen haben die Wahlbeobachter der Organisation amerikanischer Staaten dem Land eine hohe Wahlbeteiligung bescheinigt. Sie dürfte vermutlich höher als bei der letzten Wahl im Jahr 2003 sein, wo 67 Prozent der wahlberechtigten Bürger ihre Stimme abgaben. Zudem bestätigten die Beobachter, dass 97 Prozent aller Wahllokale mit ausreichenden Materialien versorgt waren und bei 83 Prozent genügend Räumlichkeiten für die Stimmabgabe vorhanden waren. In 40 Prozent aller Fälle war der entsprechende Wahlleiter in Sichtweite und in 89 Prozent der Wahllokale war durch anwesende Polizei die Sicherheit gewährleistet.

Mehr als 2.8 Millionen Bürger waren zur Wahl des Präsidenten, der Gouverneure der 17 Provinzen, und weiteren 214 Mitarbeitern in den Provinzverwaltungen, 45 Senatoren, 80 Abgeordneten sowie 18 Parlamentariern des Mercosur für die kommenden fünf Jahre aufgerufen.

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