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Brasilianer Kaio Almeida erneut gegen Michael Phelps machtlos

Datum: 13. August 2008
Uhrzeit: 19:38 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Dietmar Lang
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Wir hatten darüber berichtet: Kaio Almeida plante bei der Olympiade in China einen Angriff auf die lebende Schwimmlegende Michael Phelps (mehr…) – ganz im sportlichen Sinne versteht sich. Zumindest in einer Disziplin wollte der Brasilianer das Ausnahmetalent bei den diesjährigen olympischen Spielen vom Thron stossen. Doch daraus wurde nichts. Phelps schwamm auf und davon und Almeida’s Medaillenträume platzten im Wasserwürfel in Peking.

Im Finale über 200m Schmetterling verlor der Brasilianer am Ende mehr als 2,5 Sekunden auf den US-Ausnahmeathleten und kam mit 1m54s71 als 7. ins Ziel. Phelps schwamm die vier Bahnen jedoch in der Weltrekordzeit von 1m52s03 und holte sich erneut olympisches Gold.

Betrachtet man sich nun die bisherigen Bestzeiten der einzelnen Athleten, stellt man automatisch fest, dass Michael Phelps die weitaus bessere Ausgangsposition hatte. Kaio Almeida hat sich über 200m Schmetterling mit 1m55s14 für Olympia 2008 qualifiziert, Phelps mit seinem Weltrekord 1m52s09, geschwommen im März 2007 im Melbourne. Vor vier Jahren in Athen, als Phelps dort mit 1m54s04 die Goldmedaille holte und neuen olympischen Rekord schwamm, scheiterte Kaio als am Ende 19. bereits im Vorlauf (1m59s23). Seine Siegeszeit in Rio de Janeiro im vergangenen Jahr betrug 1m55s45.

Obwohl Almeida sich stetig steigern konnte und heute fast 4,5 Sekunden schneller schwamm als vor 4 Jahren und seine Zeit aus dem Vorjahr ebenfalls um eine Dreiviertelsekunde steigerte, trennen die beiden Athleten Welten. Selbst mit seiner heutigen Zeit hätte es in Athen nicht für Gold gereicht und wie bei den ständig purzelnden Weltrekorden festzustellen ist, hat sich Phelps zwischenzeitlich auch nicht verschlechtert.

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Kommentarbereich

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  1. phelps ist ein phaenomen. er kann in den vorlaeufen ruhig hintenliegen-das ist reine berechnung. wenn es darauf ankommt—-ist er eine bank. ihn wird so schnell kein mensch schlagen, da er in einer anderen liga schwimmt.