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Cicinho will ‘15 Minuten Ruhm’

Datum: 21. Juni 2006
Uhrzeit: 15:46 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Für Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira wird das letzte Vorrundenspiel des Weltmeisters gegen Asienmeister Japan in Dortmund zur heiklen Mission, obwohl es für die bereits fürs Achtelfinale qualifizierte Seleção nur noch um den Gruppensieg geht.

Brasiliens Bankdrücker laufen heiß, doch die Superstars wollen nicht weichen. „Ich schaue mir an, wie sich die einzelnen Spieler erholen und lasse vielleicht den einen oder anderen lieber auf der Bank sitzen“, kündigte Carlos Alberto Parreira an. Als sehr experimentierfreudig gilt er jedoch nicht. Allerdings sind Ronaldo, Cafu, Emerson und Robinho mit einer Gelben Karte vorbelastet. „Von dem Moment an, als wir zur WM gekommen sind, denken wir nur daran, spielen zu dürfen“, erklärte Cicinho den Gemütszustand der Ersatzspieler. Der Abwehrspieler von Real Madrid hat sogar Kapitän Cafú „um 15 Minuten Ruhm“ gebeten – „und wenn es 90 Minuten werden, umso besser“.

Doch der 36-Jährige vom AC Mailand will seinem Konkurrenten nicht freiwillig Platz machen, zumal er einen Rekord aufstellen kann: Falls er mit Brasilien gewinnt, würde er mit insgesamt 16 WM-Siegen die früheren deutschen Nationalspieler Wolfgang Overath und Lothar Matthäus (jeweils 15) übertrumpfen. „Ich möchte nicht geschont werden. Ich habe dieses Jahr wenig gespielt, und jetzt, wo wir unsere Form finden, will ich nicht raus“, sagte Cafú.

Neben Cicinho hofft vor allem Juninho auf sein WM-Debüt. Der Freistoßspezialist von Olympique Lyon wurde von seinen Kollegen in Frankreich zum „Spieler des Jahres“ gewählt, darf aber angesichts der Superstars Ronaldinho und Kaká allenfalls darauf hoffen, im defensiven Mittelfeld für Zé Roberto oder Emerson eingesetzt zu werden. Im Angriff drängen hinter Ronaldo und Adriano die beiden 22- jährigen Robinho und Fred nach. Juninhos Vereinskollege Fred schwärmte noch Tage nach seinem Treffer beim 2:0 gegen Australien von den Glückwünschen seiner Mitspieler. „Wie ein Erleuchteter“ sei er sich vorgekommen.

Parreira will jedoch seinem „Sorgenkind“ Ronaldo weiterhin zu Spielpraxis verhelfen und von Anfang an aufbieten. Zumal der Real- Profi auf seinen ersten WM-Treffer hofft: „Die Tore kommen schon noch.“ Auch Ronaldinho sprach sich gegen ein Wechselspiel aus: „Wir respektieren, was der Trainer entscheidet, aber wir haben die Kondition durchzuspielen.“

(Quelle: dpa)

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