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WM 2010: Brasilien schlägt Elfenbeinküste und erreicht Achtelfinale

20.06.2010MCA_3439

Fans auf dem Weg zum Spiel Brasilien - Elfenbeinküste (Foto: ABr)
Datum: 20. Juni 2010
Uhrzeit: 20:02 Uhr
Ressorts: Sport
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Autor: Dietmar Lang
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SelecaoBrasilien hat bei der Fussball-WM 2010 in Südafrika das Achtelfinale erreicht. Der Rekordweltmeister bezwang in seinem zweiten Gruppenspiel die Auswahl der Elfenbeinküste klar mit 3:1 (1:0) und zog damit vorzeitig in die Runde der letzten 16 ein. Am kommenden Freitag kämpft die Seleção damit bei der Partie gegen Portugal nur noch um den Gruppensieg.

Nach sechs torlosen Spielen hatte Luis Fabiano im mit 84.455 Besuchern vollbesetzten Soccer City – Stadium gleich zweimal Grund zu feiern. „O Fabuloso“ (Der Fabelhafte) bereitete durch zwei Treffer in der 25. und 51. Minute die verdiente Führung vor, Elano erhöhte mit seinem zweiten Tor im zweiten Spiel in der 62. Minute auf 3:0. Den Anschlusstreffer für die Ivoren erzielte der von Beginn an spielende Superstar Didier Drogba per Kopf in der 78. Minute.

Mit gleich zwei Vorlagen zum 1:0 und 3:0 zeigte der zuletzt schwächelnde Kaká wieder einmal seine Klasse. Beim ersten Treffer bediente er Luis Fabiano mit einem Steilpass im Strafraum, so dass dieser aus rechter Position den Ball mit voller Wucht unter die Latte knallen konnte. Beim 3:0 hatte sich der Mittelfeldstratege bis zu Torauslinie vorgewagt und denn Ball perfekt dem in den Strafraum hinein eilenden Elano gepasst, der das Leder nur noch mit einem leichten Kick am verdutzten Keeper vorbei über die Linie schieben musste. Auch das 2:0 von „O Fabuloso“ war mehr als sehenswert, da er vor seinem Torschuss ähnlich wie Pelé 1958 drei Gegenspieler überlistete. Und selbst der Gegentreffer erfolgte nach einer perfekt gezogenen Flanke auf mit einer Ellenbogenschiene spielenden Superstar der Afrikaner.

Im Sinne des Fairplay lief die Begegnung allerdings alles andere als lobenswert. Zunächst hatte Luis Fabiano den Ball bei seinem 2. Treffer mit der Hand angenommen und dies direkt anschliessend gegenüber dem französischen Unparteiischen dementiert. In einem Interview nach Spielende sprach er dann ganz nach Manier der argentinischen Fussball-Legende Maradona von einer „heiligen Hand Gottes“. Zudem wurden die Profis der Elfenbeinküste mit der Zeit extrem unprofessionell und gingen schliesslich nach dem 3:0 Rückstand ohne Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Gegenspieler in die Zweikämpfe. Erstes Opfer war Elano, der nur wenige Minuten nach seinem Treffer verletzt vom Platz getragen werden musste. Ein paar Minuten später wurde dann auch noch Michel Bastos brutal gefault, dieser konnte jedoch glücklicherweise weiterspielen.

Immer häufiger kam es in der Schlussphase zu Rangeleien und Wortgefechten, die am Ende sogar noch in einen Platzverweis von Kaká eskalierte. Dieser hatte seinen Gegenspieler nach unzähligen Fouls und Provokationen genervt weggestossen und bekam dafür die gelbe Karte. In der 89. Minute näherte sich schon wieder ein Ivore um erneut ohne Ball den Mittelfeldstrategen zu behindern. Kaká verlor die Nerven und fuhr angeblich den Ellenbogen aus, sein Gegner sank schreiend auf den Rasen. Der Profi von Real Madrid sah daher vom äusserst schwachen Schiedsrichter die zweite gelbe Karte und wurde vom Platz gestellt. Im letzten Gruppenspiel gegen Portugal muss sich nun Trainer Dunga um Ersatz für den Spieler mit der Rückennummer 10 bemühen.

Fotos: CBF / ABr / RioTur

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