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Pelé: ‚Maradona ist nur Trainer weil er Geld und Arbeit brauchte!‘

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Datum: 14. Juni 2010
Uhrzeit: 20:55 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Fussball-Legende Pelé hat in einem Interview erneut den argentinischen Nationaltrainer Diego Maradona scharf kritisiert. Dieser sei nur Trainer, weil er unbedingt einen „Job“ gebraucht hätte. „Maradona hat das Traineramt nur angenommen, weil er Geld und Arbeit brauchte. Wir haben gesehen, mit welchen Schwierigkeiten Argentinien sich bei den Eliminatorias (für die WM) qualifiziert hat. Aber das ist nicht die Schuld Maradonas sondern derjenigen, die in in das Amt gehievt haben“ erklärte der zweifache Weltmeister auf einer Veranstaltung in São Paulo in Brasilien.

Zwischen beiden Ausnahmefussballern herrscht seit geraumer Zeit ein deftiger verbaler Streit. Maradona hatte Pelé zuletzt fehlendes Vertauen in Südafrika für die Ausrichtung der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft vorgeworfen. „Ich kenne sein Motiv nicht, warum er immer so über mich redet, er müsste mich eigentlich lieben“ so Pelé ironisch. Er erinnerte daran, als der Argentinier 2005 seine erste Fernsehshow machte, sei er sogar nach Buenos Aires gereist, um ihn dabei zu unterstützen. Auch habe er ihm helfen wollen, einige Webespots zu machen, Maradona sei jedoch immer zu spät oder gar nicht erschienen.

Unter anderem passierte dies im April 2010 bei einem Drehtermin für Louis Vutton in Madrid, bei welcher Maradona, der Franzose Zinedine Zidane und Pelé bei einem gemeinsamen Tischfussballspiel gefilmt und fotografiert werden sollten. Der Drehort in der spanischen Hauptstadt war das Cafe de Maravilla, die bekannte Fotografin Annie Leibovit war für das Shooting verantwortlich.

Ein bisschen Respekt zeigte Pelé dann doch noch für die neue Aufgabe der „Hand Gottes“, auch wenn er auf die Frage, was er denn von einem Trainerjob halte, ausweichend antwortete. „Es ist nicht ehrenvoll einen Trainerjob zu akzeptieren, daher wollte ich das niemals machen. Ich wollte nicht leiden, wie Dunga jetzt bei der brasilianischen Nationalmannschaft leidet.“

Foto: PETER MUHLY/AFP/Getty Images

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