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Olympia 2016 in Rio: Bürgermeister wünscht sich Medienzentrum in Hafenviertel

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Datum: 02. November 2009
Uhrzeit: 09:28 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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olympia-press-normalRios Bürgermeister Eduardo Paes wünscht sich den Bau des Presse- und Medienzentrums für die Olympischen Spiele im herunter gekommenen Hafenbereich der Millionenmetropole. Damit könnte zum einen die Region revitalisiert werden, zum anderen der Bau auch für die Fussball-Weltmeisterschaft genutzt werden. Doch das Internationale Olympischen Komitee (IOC) lehnt den Vorschlag bislang ab, da dies in dieser Form bei der Bewerbung als Ausrichter des Sportereignisses nicht vorgesehen war.

Paes äusserte sich zu seinem Vorschlag am Ende eines Treffens des lokalen Organisationskomitees, an dem Vetreter der brasilianischen Regierung, des Bundesstaates und der Stadt Rio de Janeiro sowie Mitglieder des IOC teilnahmen. Ziel des zweitägigen Seminiars war die Erstellung eines Zeitplans und die Ausarbeitung erster Schritte für die Realisierung des Megaevents.

„Ich habe ihnen eine Tür geöffnet. Ich habe über einige Möglichkeiten diskutiert, einige Ausstattungen zu verwenden, die für Olympischen Spiele nützlich sein könnten und so auch die Möglichkeit bieten, Medienzentren in anderen Bereichen der Stadt einzurichten. Ich wollte die Frage um die Hafenregion intensivieren. Die Stadtverwaltung möchte in Hinblick für die Stadt alle Einrichtungen nutzen“ verteidigte Paes seinen Vorschlag.

Seiner Aussage nach gibt es seitens des IOC Bereitschaft, einige Konstruktionen nochmals zu überprüfen, doch entschieden sei bislang nichts. Die Idee sei einfach, das Medienzentrum für beide Veranstaltungen zu optimieren. „Die Stadtverwaltung wird für die WM 2014 ein Medienzentrum errichten. Wir renovieren derzeit den Hafenbereich, das Maracanã und dort in der Nähe haben wir São Januário und das Engenhão. Es ist schwierig ein Medienzentrum für 2014 und ein anderes für 2016 zu bauen. Die Idee ist einfach, dass wir das gleiche benutzen können“ erläutert der Bürgermeister seinen Vorschlag.

Für ihn bedeutet die Initiative auch den Renovierungsprozess am Hafen zu beschleunigen. Die Region biete die Voraussetzungen, sei zudem ein Vermächtnis der Historie der Stadt und könnte neben der Weltmeisterschaft auch den Olympischen Spielen dienen. Natürlich müsse jedoch auch ein Teil der Konstruktionen im Einklang mit der von der Generalversammlung des IOC akzeptierten Präsentation umgesetzt werden.

Gilbert Felli, Exekutivdirektor für die Spiele 2016, konnte sich mit den Ideen des Bürgermeisters bislang nicht anfreunden. Laut dem Schweizer ist das Medienzentrum in Barra vorgesehen, ganz so wie in dem genehmigten Projekt vorgestellt. Dieser Standort sei exzellent. Auch wenn es wichtig sei, dass die Stadt durch die Spiele ein „Erbe“ davontrage, sprach er sich jedoch gegen die Möglichkeit von grösseren Änderungen des Projektes aus. „Die Spiele wurden aufgrund des Projektes an Rio vergeben. Jede Änderung sollte nur geringfügig sein. Wenn es eine kleine Anpassung ist oder wenn es besser wird, sind wir auch bereit darüber zu diskutieren“ erläuerte Felli seinen Widerstand.

Fotos/Grafiken: BCMF Arquitetos, DOMUS, LUMO Arquitetos via rio2016.org.br

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