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Brasilien beendet WM-Qualifikation trotz Unentschieden als Gruppenerster

Datum: 15. Oktober 2009
Uhrzeit: 00:40 Uhr
Ressorts: Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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selecao-brasileiraBrasiliens Nationalmannschaft hat den imaginären Titel des Gruppensiegers der WM-Qualifikation in Südamerika gewonnen. Der Seleção reichte am Mittwochabend ein enttäuschendes torloses Unentschieden gegen Venezuela, um die Tabellenführung zu behaupten. Chile erkämpfte sich durch ein 1:0 gegen Ecuador Rang 2, Paraguay unterlag im letzten Spiel Kolumbien mit 0:2 und belegt Rang 3. Argentinien sicherte sich durch ein mageres 1:0 gegen Uruguay den letzten direkten Qualifikationsplatz. Uruguay hingegen muss im PlayOff gegen Costa Rica um die Teilnahme im kommenden Jahr in Südafrika zittern.

In den 18 Spielen der Qualifikationsrunde erzielte Brasilien 33 Treffer und erhielt 11 Gegentore. Neun Spiele konnten die Profis aus dem ‚país tropical‘ für sich entscheiden, siebenmal trennte man sich unentschieden, zwei Spiele gingen verloren. Bester Torschütze der Seleção war Luis Fabiano mit 9 Treffern in 11 Spielen. Auf den Plätzen folgen Nilmar (5 Spiele) und Kaká (11 Spiele) mit jeweils 5 Toren. Trainer Carlos Dunga setzte insgesamt 40 Spieler ein, jedoch alleinig Torhüter Julio César stand bei allen Begegnungen auf dem Platz. Der höchste Sieg erfolgte am 17. Oktober 2007 in Rio de Janeiro gegen Ecuador mit 5:0, das früheste Tor einer Partie schoss Kaká am 12. Oktober 2008 bei 4:0 Erfolg gegen Venezuela in San Cristobal bereits in der 6. Spielminute.

Für Venezuela war am gestrigen Mittwoch die Tatsache, in und gegen Brasilien nicht verloren zu haben, bereits ein Erfolg. Doch die 24.000 Zuschauer im Morenão-Stadion in Campo Grande im Bundesstaat Mato Grosso do Sul wollten natürlich einen brasilianischen Sieg mit möglichst vielen Toren sehen. Auch wenn die Spieler in den kanariengelben Trikots sich redlich bemühten und vor allem durch technische Überlegenheit im Mittelfeld überzeugten, dem Angriff rund um Kaká, Nilmar und Luis Fabiano fehlte am Ende das letzte Quentchen Glück. Zwei Pfostenschüsse waren dann rückblickend zwar spektakulär, für die Fans jedoch bei weitem nicht ausreichend.

Wie so oft begann das brasilianische Spiel schleppend. Erst nach gut einer halben Stunde gab es die ersten hochkarätigen Torchancen, doch eine gute venezolanische Hintermannschaft verhinderte stets in letzter Sekunde den Führungstreffer. In der 55. Minute sah dann Miranda nach einem Zweikampf die rote Karte, doch auch in Unterzahl blieb die Seleção stets spielbestimmend und auch weiterhin torgefährlich. Doch der erlösende Treffer sollte zur Enttäuschung der Zuschauer nicht mehr fallen.

Am 14. November trifft die brasilianische Nationalelf in einem Freundschaftsspiel in Katar auf England. Im kommenden Frühjahr sind zudem noch einige weitere Test- und Freundschaftsspiele eingeplant, bevor Trainer Carlos Dunga im Mai sich das Aufgebot zur WM-Endrunde in Südafrika in Angriff nehmen muss.

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