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Rio+20: EBU will klotzen, nicht kleckern!

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Datum: 18. Juni 2012
Uhrzeit: 16:23 Uhr
Ressorts: Rio+20 Blog
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Auch wenn die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premier David Cameron oder US-Präsident Barack Obama dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel Rio+20 durch Abwesenheit glänzen, die europäischen Medien sind trotzdem im Kongresszentrum Riocentro eingefallen. Die UN-Show will sich keine große TV-Anstalt entgehen lassen.

Getreu dem Motto „Klotzen, nicht kleckern“ haben die zahlreichen Fernseh- und Radiosender augenscheinlich ihr komplettes Equipment einfliegen lassen und sind nunmehr seit zwei Tagen dabei, Strippen zu ziehen, Montiore aufzustellen und die Internetleitung glühen zu lassen. Faktisch steht da ein halbes Fernsehstudio bereit, doch noch ist das Testbild omnipräsent.

Es dürfte neben den beiden großen brasilianischen Sendern „Rede Globo“ und „Rede Record“ die größte Installation sein – organisiert von der European Broadcasting Union EBU. Der Zusammenschluß europäischer Sendeanstalten ist unter anderem durch die Eurovision bekannt. Sie wollen also live vom UN-Gipfel in Rio de Janeiro berichten und haben sich dafür gleich die eigene Infrastruktur installiert.

Den deutschen Gebührenzahler wird es freuen, denn auch die ARD ist mit von der Partie. Und so berichten die germanischen Qualitätsmedien direkt vom Ort des Geschehens, wo vermutlich wenig geschehen wird. Eine Einigung über das für die Zukunft ausserordentlich wichtige Abschlußdokument ist noch lange nicht in Sicht, der Gipfel wird vermutlich wenig verbindliches für die UN-Mitgliedsstaaten ausspucken.

Doch das wird man dann in High Definition, Dolby Stereo und Farbe erfahren – live vom EBU-Spektakel aus dem Pressezentrum in Rio de Janeiro!

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