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Rio+20: Schwere Pannen im Media-Center

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Datum: 13. Juni 2012
Uhrzeit: 10:33 Uhr
Ressorts: Rio+20 Blog
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Schwere Pannen überschatten den Einzug der Journalisten ins „UN-Media Center“ bei der UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 in Rio de Janeiro in Brasilien. Sicher, es gibt schönere Einleitungen, aber die Wahrheit sollte schon thematisiert werden. Nicht nur das das im Vorfeld so hochgelobte Funknetz auf wackligen Beinen steht, hat ein UN-Mitarbeiter in der gestrigen Nacht auch noch ein Word-Dokument mit sämtlichen Emailadressen der akkreditierten Journalisten verschickt.

Auf den insgesamt 47 Seiten finde ich daher nun die elektronische Postanschrift von den Kollegen vom ZDF, dem Spiegel oder der Deutschen Welle. Gewollt war das natürlich nicht, wie mir den verantwortliche Mitarbeiter von wenigen Minuten erklärte. Er konnte selbst nicht verstehen, wie der 1 MB große Dateianhang in die Email gerutscht ist. Er versprach Besserung und entschuldigte sich, ich für meinen Teil will nicht nachtragend sein.

Ein bisschen erzürnt bin ich jedoch über das versprochene Internet. Im Vorfeld hieß es, ein gigantisches Funknetz sei errichtet worden. Dieses steht jedoch auf dermassen wackeligen Füßen, so dass ich mich nun zumindest im Fall des Laptops mit einem Kabel konnektiert habe. Beim Tablet reisst der Empfang immer wieder ab und auch sonst ist das „Rio+20 Wifi“ mehr als fehlerhaft.

So konnte die vergangenen Tage unter anderem Facebook nicht aufgerufen werden, ebenso war der POP3-Abruf im Outlook zumindest bei Googlemail-Adressen nicht möglich. Per Kabel oder in anderen Netzen wie beispielsweise in meiner Unterkunft war es hingegen fehlerfrei, womit man eindeutig einen Konfigurationsfehler im Funknetz vermuten darf. Auch iPhone-Besitzer hatten mir gestern vom Problemen berichtet. Ich bin ja mal auf die Netzstabilität gespannt, wenn ich hier nicht mehr alleine sitze sondern hunderte Kollegen ebenfalls ihre Texte in den PC hacken und Pressefotografen in Eile ihre HiRes-Bilder hochladen wollen …

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