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«Das ist mein Mann!» Barack Obama lobt Brasiliens Präsident Lula auf G20-Gipfel

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Datum: 03. April 2009
Uhrzeit: 18:13 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Dietmar Lang
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&quot;Das ist mein Mann!&quot; - Obama lobt Lula auf dem G20-Gipfel in London (Screenshot: BBC)

Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva ist von US-Präsident Barack Obama beim G20-Gipfel in London mit einer ganz besonderen Geste begrüsst worden. «This is my man, right here. I love this guy» (Das ist mein Mann, genau der hier. Ich mag diesen Kerl) erklärte Obama bei der Begrüssung von Lula da Silva gegenüber dem amerikanischen Finanzminister Tim Geithner. Lula da Silva sei wegen seines guten Aussehens zudem der «populärste Politiker der Welt» setzte Obama noch einen drauf.

Das brasilianische Staatsoberhaupt musste sich das Lob zunächst übersetzen lassen, reichte dann seinem Amtskollegen freundschaftlich beide Hände. Lula war erst vor gut zwei Wochen vom frisch gewählten Präsidenten als drittes ausländisches Staatsoberhaupt im Weissen Haus empfangen worden (mehr…). Nach dem Gespräch hinter verschlossen Türen erklärte Obama, hoffentlich schon bald einmal Brasilien besuchen zu können.

In brasilianischen Nachrichtensendungen wurden die Aussagen vom G20-Gipfel mehrfach im Originalton mit portugiesischen Untertiteln ausgestrahlt und ausgiebig diskutiert. Lula selbst beeilte sich klarzustellen, dass er in den Worten Obamas eine «höfliche Geste» sowie einen «Scherz» sieht. Er sei sich selbst seiner «tatsächlichen Wichtigkeit» und «Grösse» durchaus bewusst. Vielmehr sei er ein grosser Fan des US-Präsidenten. Für ihn habe er vor der Wahl mehr gebetet als bei seiner eigenen letzen Präsidentschaftkandidatur. «Nun besteht für Lateinamerika die Möglichkeit, eine neue Art von Beziehung mit den Vereinigten Staaten einzugehen, wie es sie früher nicht gab. Ich bin ein Fan von Obama, weil er das richtige macht» erklärte Lula in einer Pressekonferenz am heutigen Freitag in London wörtlich.

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  1. 1
    Ulysses Freire da Paz

    Je nach Präsident Lulas Wörter » er sei nicht das Ergebnis einer Wahl, sondern einer Geschichte.“

    Wenn man sich zum Lesen, das von Manoel Bomfim seit 1905 und in 2005 wieder publiezerte Buch “ America Latina, Males de Origem“ die Mühe gibt, wird man tatsächlich in der Lage sein, eine tiefgehende echte und historische brasilianische Übersicht erringen.
    Daraus zieht man es in Betracht wie alles in Brasilien, ungeachtet einen widersprüchlichen Anschein, völlig übereinstimmen

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