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US-Präsident Obama empfängt Brasiliens Präsident Lula im weissen Haus

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Datum: 14. März 2009
Uhrzeit: 15:20 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Gelöste Stimmung trotz Finanzkrise: Lula und Obama im Weissen Haus (Foto: Ricardo Stuckert/PR)

US-Präsident Barack Obama hat am heutigen Samstag (14.) Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva im weissen Haus empfangen. Es ist das erste persönliche Zusammentreffen beider Regierungschefs. Für Obama war es zudem erst das dritte Treffen mit einem Staatschef eines anderen Landes seit seiner Amtseinführung am 20. Januar dieses Jahres.

Das rund einstündige Gespräch, an dem auch die brasilianische Ministerin im Präsidialamt Dilma Rousseff teilnahm, drehte sich neben den persönlichen Kennenlernen beider Präsidenten wie erwartet um die internationale Finanzkrise. Nach dem Treffen erklärte das brasilianische Staatsoberhaupt an der Seite von Barack Obama, dass die Politik die weltweite Finanzkrise durchaus in den Griff bekommen könne.

„Präsident Obama und ich sind überzeugt, dass die Wirtschaftskrise durch politische Entscheidungen der G20 gelöst werden kann“ erklärte Lula wörtlich in Hinblick auf das im April stattfindende Gipfeltreffen der zwanzig führenden Industrienationen der Welt. Allerdings mahnte Lula auch dazu, die Entscheidungen schnell zu treffen, da die Arbeitslosigkeit derzeit rund um den Globus ansteigen würde. Welche Massnahmen ergriffen werden sollen, liess der Präsident der föderativen Republik Brasilien jedoch offen.

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An dem Gespräch im 'Oval Office' nahm auch Ministerin Dilma Rousseff teil. (Foto:Ricardo Stuckert/PR)

Obama selbst erklärte, er sei „sehr glücklich über den Besuch Lulas“. Er hoffe sehr, Brasilien schon bald besuchen zu können. Die eher banale Aussage hat jedoch einen politischen Hintergrund und darf durchaus als Zeichen einer Annäherung verstanden werden. Erst in der vergangenen Woche hatte Lula seine Vorstellung des Verhältnisses zwischen Brasilien und den USA nochmals verdeutlicht: „Wir wollen, dass die Vereinigten Staaten freundschaftlich auf Lateinamerika und Südamerika blicken. Wir sind ein demokratischer und friedlicher Kontinent und die Vereinigten Staaten sollten auf die Produktion und Entwicklung schauen und nicht nur auf Drogenhandel und organisierte Kriminalität.“

Nach dem Treffen begab sich Lula in die Residenz des brasilianischen Botschafters zu einem gemeinsamen Mittagessen. Am Nachmittag flog das Staatsoberhaupt dann nach New York, wo er den Sonntag ohne offizielle Termine verbringt. Am frühen Dienstagmorgen wird er in Brasilien zurück erwartet.

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