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Konsens auf der Freundschaftbrücke?

Datum: 25. März 2006
Uhrzeit: 12:28 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Nachdem die „Freundschaftsbrücke“ zwischen Ciudad del Este und Foz do Iguaçu die letzten Tage immer wieder einmal blockiert wurde, hat sich in den letzten Stunden die Lage normalisiert. Die Kontrollen wurden seitens des brasilianischen Zolls etwas zurückgefahren, nachdem hochranginge Regierungsmitglieder beider Staaten in Brasilien erste Verhandlungen geführt haben. In der kommenden Woche will man noch einmal direkt an der Grenze zusammenkommen, um die Lage persönlich vor Ort zu analysieren. Gestern bereits traf der paraguayische Staatspräsident Nicanor Duarte Frutos in Ciudad del Este ein, um mit Vertretern der Taxivereinigung zu sprechen. Hierbei betonte er, dass die Taxifahrer nicht „in den gleichen Sack“ mit den transportierten Passagieren gesteckt werden dürften. Er bezog sich dabei auf die Beschlagnahmung der Fahrzeuge durch den brasilianischen Zoll, wenn in selbigen Schmuggelware gefunden wurde.

Ziel der diplomatischen Bemühungen ist es, die Obergrenzen für die zollfreien Einfuhr von Waren aus Paraguay hinaufzusetzen. Diese liegt derzeit bei 150 Dollar. Paraguay beruft sich jedoch auf die Mercorsur-Verträge, in denen ja eigentlich von einer Freihandelszone gesprochen wird. Man sei zuversichtlich, so Vertreter beider Parteien, in der kommenden Woche eine vernünftige Lösung zu finden.

Die Grenzregion gilt als Schmuggelparadies. Besonders Informatik- und Elektronikartikel kommen über die „Ponte da Amizade“ immer wieder in grossen Mengen zollfrei ins Land und liegen so preislich weit unter den normalen Preisen für „normal“ importierte Erzeugnisse. Dagegen protestieren seit Jahren brasilianische Händler und Importeure, die sich dadurch benachteiligt fühlen.

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