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Grossgrundbesitzer wegen Sklavenarbeit verurteilt

Datum: 12. Januar 2007
Uhrzeit: 11:57 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Ein Grossgrundbesitzer wurde nun in Mato Grosso von einem Arbeitsgericht zu einer Geldstrafe von 1.000.000 R$ (ca. 355.000 Euro) verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Gilberto Luiz Rezende auf seiner Fazenda in São Félix do Araguaia seine Arbeiter unter sklavenähnlichen Bedingungen beschäftigt hat.

Im Juni 2000 wollte einer der Arbeiter die Farm verlassen. Er wurde jedoch daran gehindert und es wurde ihm gesagt, er möge drei Tage warten. Als er jedoch seine persönliche Sachen gepackt hatte, wurde er Waffengewalt verschleppt und gefoltert. Letztendlich konnte er sich jedoch befreien und die Behörden informieren.

Laut Auskunft des Arbeitsministeriums wurden im Jahr 2006 insgesamt 3.266 Arbeiter aus sklavenähnlichen Umständen befreit. Alleine im Bundesstaat Pará waren es 1.062 Personen. Dazu wurden rund 200 Fazendas in ganz Brasilien überprüft.

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