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Merkel und Rousseff vereinbaren bessere Wirtschaftsbeziehungen

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Datum: 16. Juni 2014
Uhrzeit: 10:06 Uhr
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Ihre wirtschaftlichen Beziehungen noch weiter verstärken wollen Brasilien und Deutschland. Dies gaben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. Merkel befindet sich derzeit zu Besuch in Brasilien und wird am Montag in Salvador das WM-Spiel zwischen Deutschland und Portugal mitverfolgen.

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Bei ihren Gesprächen im Palácio da Alvorada in der brasilianischen Hauptstadt Brasília ging es ebenso um die eingefahrenen Verhandlungen zwischen den beiden Wirtschaftsverbände Mercosul und Europäischer Union. Geht es nach den Willen Merkels und Rousseffs, sollen die Verhandlungen über einen freien Handel zwischen den beiden Blöcken möglichst schnell wieder aufgenommen werden. Brasilien sei entschlossen, diese voranzubringen, so Rousseff, die dabei auf die Bereiche der Automobil- und Chemieindustrie verwies sowie Investitionen im Energiebereich ansprach.

Auch Merkel sicherte ihre Unterstützung beim Thema Mercosul und EU zu. Sie betonte zudem, dass Brasilien und Deutschland strategische Partner seien. Wie Merkel ausführte, sind in Brasilien mittlerweile 1.300 deutsche Unternehmen aktiv. Wünschenswert sei, dass sich ihre Zahl noch erhöhe und die Bande zwischen Brasilien und Deutschland verstärkt würden. Deutschland sei zudem an einer Partnerschaft bei der Energieproduktion interessiert, allen voran bei alternativen Energien.

Wie stark die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Brasilien sind, verdeutlichen die Zahlen des Außenministeriums. Danach betrug das Handelsaufkommen 21,7 Milliarden Dollar im Jahr 2013. In Europa sei Deutschland zudem der wichtigste Wirtschaftspartner. Beim globalen Handel Brasiliens steht Deutschland nach China, den USA und Argentinien an vierter Stelle.

Behandelt wurde ebenso der Datenschutz und die Privatsphäre im digitalen Zeitalter. Brasilien und Deutschland hatten gemeinsam bei der UNO einen Antrag über Regeln zu diesem Thema eingebracht, der mittlerweile ratifiziert wurde. Anlass dazu war die Spionageaffäre der USA gewesen, von der beide Länder und auch die Staatschefs betroffen waren.

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