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Brasilien beim Big Mac-Index weltweit an vierter Stelle

index

Datum: 26. Juli 2012
Uhrzeit: 23:05 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Nur in drei Ländern ist der „Big Mac“ teurer als in Brasilien. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige „Big Mac – Index“ der britischen Wochenzeitschrift The Economist. Diese vergleicht die Preise des beliebten Hamburgers weltweit und erstellt damit einen Indikator für die Kaufkraft der Währung des jeweiligen Landes. Dies ist möglich, da der Verkaufsschlager von McDonald’s rund um den Globus in standardisierter Größe, Zusammensetzung und Qualität angeboten wird.

Am teuersten ist nach der jüngsten Auswertung der „Big Mac“ in Venezuela, wo umgerechnet 7,92 US-Dollar ausgegeben werden müssen. Nach Norwegen (7,06 US$) und der Schweiz (6,56 US$) kommt dann auf Rang 4 bereits Brasilien. Im grössten Land Südamerikas kostet der Hamburger umerechnet 4,94 US-Dollar und ist damit rund 60 Cent teurer als der in der Eurozone verlangte Mittelwert. Am wenigsten muss man für seine gebratene Hackfleischscheibe im Brötchen in Hongkong ausgeben, wo lediglich 2,13 US-Dollar verlangt werden.

Der „Big Mac – Index“ wurde erstmalig 1986 veröffentlicht und seitdem regelmäßig aktualisiert. Der Hamburger als Maßstab für den Vergleich bot sich damals an, da McDonald’s in über 140 Ländern vertreten ist und sein Produkt regional nur minimal abändert. Dadurch bieten die unterschiedlichen Thekenpreise in den verschiedenen Ländern eine gute Grundlage, um die Kaufkraftunterschiede der Länder zu vergleichen.

Der Index der Kaufkraftparitäten ist jedoch nur ein sehr grober Indikator, der auch oft kritisiert wird. Vor allem die unterschiedliche Kostenstruktur für die Herstellung und die jeweilige Marktlage – auch in Hinblick auf die Anwesenheit konkurrierender Schnellrestaurant-Ketten – können den Preis massiv verfälschen. Daher ist die Aussagekraft des Index extrem begrenzt. Und auch eine künstliche Überbewertung der lokalen Währung zum US-Dollar wie im Beispiel Venezuela, wo der Bolivar einer extremen staatlichen Devisenkontrolle unterliegt, können zu unrealistischen Werten führen.

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