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Dilma Rousseff will Polizeipräsenz an Grenze zwischen Brasilien und Paraguay erhöhen

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Datum: 20. Juli 2010
Uhrzeit: 16:58 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Die brasilianische Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff (PT) hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs den Handel mit Drogen, Waffen und anderen illegalen Gütern im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay stärker als bislang bekämpfen zu wollen. Rousseff sprach sich neben der Verstärkung von Polizeieinheiten auch für den Einsatz der brasilianischen Streitkräfte im Kampf gegen den Schmuggel aus.

Die Wunschnachfolgerin als Staatspräsident des derzeitigen Amtsinhabers Luis Inácio Lula da Silva sieht hierbei die grössten Probleme im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Paraguay. „Wir müssen hier das tatsächliche Kontingent von speziell ausgebildeten Polizisten an der Grenze erhöhen, mit allen intelligenten Mitteln und der notwendigen Ausrüstung“ so die Kandidatin auf einer Wahlveranstaltung.

Rousseff erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Brasilien im vergangenen Jahr ein unbemanntes Aufklärungsflugzeug angeschafft hätte, welches mittlerweile an der dortigen Grenze zum Einsatz käme. Die Flugdrohne, die auch für Spionagezwecke einsetzbar ist, kann notfalls mit Lenkraketen bestückt werden und operiert vom Flughafen San Miguel Do Iguazú in Grenznähe zum südamerikanischen Nachbarn.

Am kommenden 03. Oktober finden in Brasilien Präsidentschaftswahlen statt. Amtsinhaber Lula da Silva von der Arbeiterpartei PT beendet seine zweite Amtszeit mit der grössten Beliebtheit eines Präsidenten in der Geschichte Brasiliens. Rund 80 Prozent der Bevölkerung sind mit seiner Politik einverstanden. Neben Rousseff, die von der großen Zustimmung für ihren Mentor profitieren könnte, hat der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, José Serra von den Sozialdemokraten PSDB noch Chancen auf einen Wahlsieg. Umfragen sehen beide Kandidaten derzeit in etwa gleich auf.

Für den Wahlsieg ist eine absolute Mehrheit in der Direktwahl erforderlich. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, findet am 31. Oktober eine Stichwahl statt.

Foto: Valter Campanato/ABr

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