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Das Grauen der Wahlwerbung

Datum: 12. Juli 2006
Uhrzeit: 12:08 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Im Oktober sind Wahlen in Brasilien. Lula da Silva stellt sich seinem Herausforderer Gerardo Alckmin. Und natürlich vielen anderen Kandidaten kleinerer Parteien. Und wie überall versuchen eben die Kandidaten auf sich aufmerksam zu machen und die Wähler zu überzeugen. Damit dies im Fernsehen und Radio nicht ausartet, hat die oberste Wahlbehörde nun die Zeiten der Wahlsendungen festgelegt.

Leider sind es nicht nur 2 Minuten vor oder nach den Hauptnachrichten wie in Deutschland. Hier gibt es die volle Packung kostenloser Sendezeit für die Parteien. Uns erwarten vergnügliche nervtötende Stunden vollmundiger Versprechungen. Die Zahlen im einzelnen:

Zeitraum: 15. August – 28. September

Kandidaten zum Präsidenten:

Radio:
jeweils Dienstags, Donnerstags und Sonntags
von 7.00 – 7.25 Uhr und 12.00 – 12.25

Fernsehen:
jeweils Dienstags, Donnerstags und Sonntags
von 13.00 – 13.25 Uhr und 20.30 – 20.55

Die Präsidentschaftskandidaten haben zudem täglich (Montag bis Sonntag) sechs Minuten Sendezeit zusätzlich für kurze Wahlwerbespots von maximal sechzig Sekunden.

Kandidaten zum Gouverneur:

Radio:
jeweils Montags, Mittwochs und Freitags
von 7.00 – 7.20 Uhr und 12.00 – 12.20

Fernsehen:
jeweils Montags, Mittwochs und Freitags
von 13.00 – 13.20 Uhr und 20.30 – 20.50

Kandidaten zum Senator:

Radio:
jeweils Montags, Mittwochs und Freitags
von 7.40 – 7.50 Uhr und 12.40 – 12.50

Fernsehen:
jeweils Montags, Mittwochs und Freitags
von 13.40 – 13.50 Uhr und 21.10 – 21.20

Die Kanditaten zum Abgeordneten haben ihre Sendezeit zusammen mit den entsprechenden Präsidentschaftskandidaten.

Desweiteren müssen die Fernsehanstalten täglich 30 zusätzliche Minuten an Sendezeit für kurzfristige Wahlwerbesendungen einplanen. Diese dürfen im Einzelnen jedoch eine Länge von sechs Minuten nicht überschreiten.

Laut Gesetz Nr. 9.504/97 wird ein Drittel der Wahlwerbezeit zu gleichen Teilen auf die Kandidaten aufgeteilt. Die restlichen 2/3 werden im Verhältnis der Anzahl der Abgeordneten jeder Partei im Parlament aufgeteilt. Damit hat jeder Kandidat die Möglichkeit der Wahlwerbung in Radio und TV.

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