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Wahl 2010: Rousseff nach neuer Umfrage nur noch knapp hinter Serra

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Datum: 19. März 2010
Uhrzeit: 10:10 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CNI/Ibope sieht in Brasilien die beiden möglichen Spitzenkandidaten um das Amt des Staatspräsidenten immer dichter beieinander. Nach der letzten Befragung liegt die Ministerin im Präsidalamt von der Arbeiterpartei PT mit 30 Prozent Zustimmung knapp hinter dem Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, José Serra von der Sozialdemokratischen Partei PSDB, der auf 35 Prozent kommt.

Damit hat die Wunschkandidatin von Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva in den vergangenen Wochen kräftig aufgeholt und die bei vorherigen Umfragen ermittelten Rückstand von 21 Prozent auf 5 Prozent verkürzt. Das Institut hatte 2.002 Personen zwischen dem 06. und 10. März landesweit dazu befragt, welchem der möglichen Kandidaten für das Amt des Staatspräsidenten diese am 03. Oktober ihre Stimme geben würden.

Neben Rousseff und Serra wurden auch nach der Zustimmung für den Kongressabgeordnete Ciro Gomes von den Sozialisten (PSB) und der ehemaligen Umweltministerin Marina Silva von den Grünen (PV) gefragt. Gomes rutschte dabei um 2 Punkte auf 11 Prozent ab, werden Silva weiterhin abgeschlagen mit 6 Prozent angegeben wird. Die Fehlerquote wird von den Statistikern mit 2 Prozent angegeben.

Bei einer möglichen Stichwahl am 31. Oktober würde ebenfalls José Serra knapp die Nase vorne haben. Er käme auf 44 Prozent aller Stimmen, Rousseff läge mit 39 Prozent abermals 5 Punkte zurück. Ein zweiter Wahlgang wird notwendig, wenn kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. In Brasilien wird das Staatsoberhaupt direkt vom Volk gewählt.

Interessant ist auch der Einfluss des derzeitigen Amtsinhabers auf die Stimmabgabe der Wähler. 53 Prozent gaben an, am liebsten dem Wunschkandidaten Lulas die Stimme zu geben, nur 10 Prozent wollen einem Kandidaten der Opposition unterstützen. Lula selbst geniesst weiterhin eine Zustimmung von 75 Prozent unter den Wahlberechtigten und ist damit einer der beliebtesten Staatsoberhäupter weltweit. Aufgrund der brasilianischen Verfassung kann er sich jedoch nach zwei Amtsperioden nicht erneut zur Wahl stellen.

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