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Brasilien will im Friedensprozess zwischen Israel und Palästina vermitteln

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Datum: 17. März 2010
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva sorgt derzeit im Nahen Osten mit seiner „Friedensmission“ für Respekt und Anerkennung gegenüber dem grössten Land Südamerikas. Nach Stationen in Bethlehem und Jerusalem, wo er unter anderem das Holocaust-Museum besuchte umfasste die Auslandsreise am Dienstag (16.) auch einen Besuch in Ramallah im Westjordanland. Am Mittwoch flog das Staatsoberhaupt nach Oman weiter.

Brasilien will als Vermittler bei einem neuen möglichen Friedensprozess eine aktive Rolle spielen. Bereits im November vergangenen Jahres hatte Lula mit seiner Idee eines „Fussballspiels des Friedens“ zwischen der brasilianischen Nationalmannschaft und einer Kombination von Israelis und Palästinensern als Geste für den Frieden im Nahen Osten für ein positives Echo gesorgt.

In den Autonomiegebieten traf Lula nun unter anderem mit dem Leiter der Paläsinenserführer Mahmud Abbas zusammen. Beide Präsidenten sprachen rund eine Stunde miteinander über die derzeitige Krise im Friedensprozess zwischen Israel und Palästina. In einer gemeinsamen Pressekonferenz kritisierten sie anschliessend die anhaltenden Blockaden Israels und deren Siedlungspolitik in Ost-Jerusalem.

Am Mittwoch wurde zudem in Ramallah die „Rua Brasil“ eingeweiht. Die rund zwei Kilometer lange Strasse verbindet das Mausoleum, in der Jassir Arafat beerdigt wurde mit der Stadt Al-Bireh und führt an der palästinensischen Autonomiebehörde vorbei. Im Anschluss legte Lula an der Gedenkstätte des PLO-Chefs und Gründer der Fatah-Bewegung einen Blumenkranz nieder.

„Diese Geste zeigt die Freundschaft, die das palästinensische Volk dem brasilianischen Volk entgegenbringt“ deutete Staatspräsident Lula die Umbenennung der Strasse, in der zukünftig auch ein Treffpunkt zwischen beiden Völkern entstehen soll. Der brasilianische Präsident versprach, den Friedensprozess zwischen Israel und Palästina weiter zu begleiten. „Brasilien wird alles tun, was in seinen Möglichkeiten liegt, um dem palästinensischen Volk zu helfen“ erklärte der der Staatschef.

Foto: Ricardo Stuckert / PR

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