In Brasilien wurde unter den 50 geborgenen Opfern des Air France – Fluges AF 447 nun der Pilot Marc Dubois eindeutig identifiziert. Dies geht aus einer Stellungnahme der Fluggesellschaft hervor. Auch fast 4 Wochen nach der Katastrophe ist die Unglücksursache weiter unklar. An Bord des Airbus A330-200 waren 228 Menschen aus 32 Nationen.
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Der Pilot von Unglücksflug AF 447, Marc Dubois, wurde von der Gerichtsmedizin in Brasilien eindeutig identifiziert (Foto: FAB/Div./bM)
Unter den geborgenen Opfern von Unglücksflug AF 447 ist auch der Flugkapitän des Airbus A 330-200, Marc Dubois. Dies gab die französische Fluglinie Air France bekannt. Zudem sei in der brasilianischen Küstenstadt Recife auch ein weiteres Besatzungsmitglied eindeutig identifiziert worden. In der Verlautbarung auf der Webseite der Gesellschaft wurden jedoch keine Namen genannt. “Unter den aus dem Ozean geborgenen Opfern wurden bislang zwei Mitglieder der Besatzung des Flugs AF 447 identifiziert: der Pilot und ein Flugbegleiter” heisst es in der Veröffentlichung wörtlich.
Der Generaldirektor der Air France, Pierre-Henri Gourgeon, sprach den Familien im Namen der Gesellschaft sein Beileid aus. Beim Absturz von Flug AF 447 von Rio de Janeiro nach Paris kamen am 01. Juni alle 228 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben. Der erst vier Jahre alte Airbus stürzte rund 1.200 Kilometer vom brasilianischen Festland entfernt aus noch ungeklärter Ursache in den Atlantik. Unter den Passagieren aus 32 Nationen waren auch 58 Brasilianer und 28 Deutsche.
Die meisten Wrackteile dürften auf dem Meeresgrund inmitten des unzugänglichen mittelatlantischen Rückens liegen. Dort wird auch der Flugschreiber vermutet, der Auskunft über die Unglücksursache geben könnte. Ein französisches Atom-U-Boot versucht weiterhin verzweifelt die wichtige Black-Box zu orten, die Batterien des Notsignals halten jedoch nur noch rund 1 Woche. An der Unglücksstelle ist das Meer bis zu 4.000 Meter tief.
Nach fast einem Monat intensiver Suche konnten bislang lediglich 50 sterbliche Überreste und einige wenige Trümmerteile geborgen werden. Frankreich hat inzwischen Suchflugzeuge abgezogen, auch Brasilien reduziert seine Anstrengungen. Seit Tagen wurden keine Leichen mehr entdeckt, eventuelle Trümmer sind durch Meeresströmungen und Wind inzwischen auf tausende von Quadratkilometern verteilt. Mit einer Einstellung der Suche ist nach letzten inoffiziellen Verlautbarungen spätestens Anfang Juli zu rechnen.








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