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Mutter prügelt Baby von Kindermädchen fast zu Tode

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Datum: 19. März 2009
Uhrzeit: 16:46 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Die 19-jährige und ihr Baby durchlebten in São Paulo die Hölle

Ein grausamer Fall von extremer häuslicher Gewalt erschüttert ganz Brasilien. Im rund 60 Kilometer von São Paulo entfernten Jundiaí soll eine 33-jährige Mutter ein Kindermädchen und deren Sohn in der Wohnung eingesperrt und regelmässig brutal misshandelt haben. Die 19-jährige war mit ihrem Kind aus Bahia gekommen und hatte die Aufgabe, das zweijährige Mädchen der Frau zu betreuen.

Das rund 14 Monate alte Baby wurde nach ersten Ermittlungsergebnissen über Wochen von der „Hausherrin“ Valdecina Alves de Almeida geradezu gefoltert. Massive Verletzungen an den Beinen, dem Bauch, dem Rücken, am Kopf und im Gesicht wurden diagnostiziert, verursacht unter anderem durch Schläge mit dumpfen Gegenständen. Aber auch Schnitte und Verbrennungen zeichnen den winzigen Körper. Zudem wurden Kopfverletzungen und ein Hirn-Schädeltrauma festgestellt. Der kleine Junge befindet sich mittlerweile auf der Intensivstation eines örtlichen Krankenhauses, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.

Auch das 19-jährige Kindermädchen soll von Valdecina misshandelt worden sein. Zahlreiche Verletzungen und Narben auf dem Rücken sowie ein zugeschwollenes Auge wurden seitens der Mediziner festgestellt. Laut einem Polizeisprecher habe die „Arbeitgeberin“ dem Kindermädchen mit dem Tode gedroht, sollte sie etwas über die Misshandlungen verraten. Auch wurde ihr verwehrt, die Wohnung zu verlassen. „Es war wie ein privater Kerker“ soll die junge Mutter bei einer ersten Vernehmung ausgesagt haben.

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Der 14 Monate alte Bub wurde über längere Zeit regelmässig gefoltert

Nachbarn wollen von den Misshandlungen nichts mitbekommen haben. Lediglich das Baby hätte oft geweint, ansonsten sei niemand etwas ungewöhnliches aufgefallen. Die 33-jährige hatte das vermutlich von ihr selbst fast zu Tode geprügelte Baby in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht. Durch die alarmierten Ärzte wurde dann die Polizei informiert. Die Frau wurde mittlerweile festgenommen, ihre Tochter dem Jugendamt überstellt.

Valdecina Alves de Almeida muss nun mit einer Anzeige wegen versuchten Mordes, Freiheitsberaubung, Folterung und Körperverletzung rechnen. Ihr drohen weit über 20 Jahre Haft. Sie wurde in ein regionales Gefängnis überführt und sitzt aus Sicherheitsgründen in Einzelhaft. Bei ihrer Ankunft kam es durch Mitinsassinnen zu Tumulten, unter anderem wurde eine Matratze angezündet und die Verlegung der „Babyquälerin“ gefordert.

Screenshots/Foto: Rede Globo / Divulgação

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