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Vom Vater vergewaltigt: 13-jährige will Kind austragen

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Datum: 17. März 2009
Uhrzeit: 23:07 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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In Brasilien will eine 13-jährige ihr Baby auszutragen, obwohl sie vom eigenen Vater vergewaltigt wurde. Dies bestätigte nun der gerichtliche Vormund des Kindes. Das Mädchen ist mittlerweile im 4. Monat schwanger, der Vater sitzt seit vergangener Woche in Haft. Der Inzestfall sorgt für Aufsehen in Brasilien, da der sexuelle Missbrauch schon vor Monaten angezeigt wurde, die Behörden jedoch nicht reagierten.

Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Guaratinga im Hinterland des Bundesstaates Bahia. Seit über einem Jahr soll das Mädchen dort regelmässig von ihrem Vater sexuell missbraucht worden sein. Laut jüngsten Erkenntnissen begannen die Vergewaltigungen nach dem Tod der Mutter vor gut 1 1/2 Jahren. Der 42-jährige Vater habe regelmässig gewartet, bis die beiden Brüder des Kindes schliefen und sich dann an ihr vergriffen.

Das Mädchen mache einen sehr traurigen Eindruck, bestätigte der derzeitige gerichtliche Vormund, Lindidalva Batista Santana. Trotzdem wolle die 13-jährige keinesfalls abtreiben sondern die Schwangerschaft bis zum Ende durchstehen. Neben gerichtsmedizinischen Untersuchungen zur Feststellung von Anzeichen sexueller Gewalt wurde auch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Mit der werdenen Mutter und dem Baby sei nach derzeitigem Kenntnisstand aus medizinischer Sicht alles in Ordung.

Lindidalva will in der Frage einer möglichen Abtreibung keinerlei Parallelen zu dem jüngsten Fall in Penambuco ziehen, wo ein neunjähriges Kind Zwillinge vom Stiefvater erwartete. Die medizinisch notwendige Abtreibung sorgte weltweit für Aufsehen, nachdem der Erzbischof von Olinda und Recife im Anschluss Mutter und beteiligte Ärzte exkommunizierte (mehr…).

Allerdings stellt sich mittlerweile im vorliegenden Fall die berechtigte Frage, ob die Schwangerschaft nicht hätte verhindert werden können. Denn wie Lindidalva eingestehen musste, hatte das städtische Jugendamt bereits im November vergangenen Jahres einen Hinweis auf den sexuellen Missbrauch erhalten, war diesem jedoch aus Personalmangel nicht nachgegangen. Die Anzeige liegt damit genau in der Zeit des Beginns der Schwangerschaft.

Eine weitere Anzeige Ende Februar, nun jedoch mit Hinweis auf die Schwangerschaft des Mädchens, wurde dann endlich verfolgt. Lindidalva suchte gemeinsam mit zwei Polizeibeamten die Familie auf. Bei der dort durchgeführten Befragung gestand der Vater den sexuellen Missbrauch. Dabei stellte sich auch heraus, dass das Mädchen erst das dritte Schuljahr besucht und auch die beiden Brüder eine verzögerte geistig Entwicklung vorweisen.

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