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Nach Vergewaltigung durch Stiefvater: Elfjährige bringt gesundes Kind zur Welt

Datum: 12. März 2009
Uhrzeit: 14:04 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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In Brasilien hat ein elfjähriges Mädchen ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Mutter und Kind gehe es gut, teilte das Krankenhaus in Tenente Portela im Bundesstaat Rio Grande do Sul mit. Die Entbindung des 45cm grossen und 2,8kg schweren Babys erfolgte durch Kaiserschnitt. Mutmasslicher Erzeuger ist der 51-jährigen Stiefvater, der das Kind sexuell missbraucht haben soll (mehr…). Er hatte sich in den vergangenen Tagen der Polizei gestellt und sitzt in Untersuchungshaft.

Wie der zuständige Gynäkologe bestätigte, habe die Schwangerschaft die Mitte des 8. Monats erreicht. Aus medizinischer Sicht verlief alles optimal und Mutter und Kind seien Wohlauf. Das Mädchen sei sehr glücklich und wolle das Baby unbedingt auf dem Arm halten. Die Elfjährige lag bereits seit gut zwei Wochen im Krankenhaus, da es sich aufgrund des jungen Alters um eine Risikoschwangerschaft handelte.

Wenn sich keine Komplikationen ergeben, soll die Familie bereits in drei Tagen in ihren Heimatort Iraí zurückkehren können. Laut Angehörigen will das Mädchen ihr Baby unbedingt behalten und lehnt eine Adoption grundlegend ab. Das Kind wolle selbst dafür sorgen bestätigte auch eine im selben Haus lebenden 25-jährige Freundin der Familie.

Den Stiefvater erwartet derweil eine Anzeige wegen Vergewaltigung und Kindesmissbrauch. Er hatte in einer ersten Vernehmung angeben, zum Tatzeitpunkt regelmässig getrunken zu haben. Zudem habe das Mädchen ihn verführt. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Es ist der zweite Fall innerhalb weniger Tage, in dem in Brasilien ein Kind nach einer Vergewaltigung schwanger wurde. Der Fall eines neunjährigen Mädchens in Pernambuco, welches nach jahrelangem Missbrauch durch den Stiefvater Zwillinge erwartete (mehr…), erregte weltweit Aufsehen. Trotz massiver Intervention seitens der katholischen Kirche und des leiblichen Vaters wurden die Föten in der 16. Schwangerschaftswoche abgetrieben (mehr…). Die Mutter des Mädchens sowie die behandelnden Ärzte wurden daraufhin exkommuniziert (mehr…).

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