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Spezialtruppen sollen öffentliche Sicherheit während Fussball-WM garantieren

tropa-choque

Datum: 11. Januar 2014
Uhrzeit: 13:34 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare

Die brasilianische Regierung hat eine Spezialeinheit mit 10.000 Polizisten gegründet, um gegen mögliche gewalttätige Proteste während der Fußballweltmeisterschaft vorzugehen. Die Spezialeinheit Tropa de choque soll in den zwölf Austragungsorten der WM zusätzlich zum vorhandenen und geplanten Polizeikontingent eingesetzt werden.

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Die Tropa de choque gehört zur Bundespolizei für öffentliche Sicherheit (Força Nacional de Segurança Pública). Seine Mitglieder erhalten bereits seit 2011 eine spezielle Ausbildung. Entsprechend angepasst wurde diese nach den gewalttätigen Protesten, die im vergangenen Jahr in nahezu ganz Brasilien stattfanden. Auch während der Konföderationsspiele 2013 kam es zu Demonstrationen und zum Einsatz der Spezialtruppe.

Fußballfans und Spiele waren von Protesten und Krawallen zwar nicht direkt betroffen, doch will die brasilianische Regierung zur WM vorbeugen. Immerhin sind die Milliarden-Investitionen in die Stadien angesicht der vielen vorhandenen Probleme, wie beispielsweise das marode Gesundheitssystem, nicht unumstritten. Auch kam es in anderen Ländern, wie in Südafrika, während der WM schon zu Demonstrationen. Dass es auch in Brasilien zu politischen Protesten kommen wird, davon wird bereits ausgegangen. Doch Staat und Länder rüsten sich. So sollen neben den zusätzlichen Spezialeinheiten auch Miniroboter eingesetzt werden, um militante Gruppen zu observieren und zu filmen.

Gegründet wurde die Força Nacional de Segurança Pública von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva im Jahr 2007. Sie setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Bundespolizei, Zivilpolizei, Feuerwehr und Kriminal-Sachverständigen. Eingesetzt wird die Truppe jedoch nur in speziellen Fällen.

Noch nicht abgeschlossen sind indes die Sicherheitspläne der einzelnen Bundesstaaten. Bis Ende des Monats sollen die Staaten, in denen WM-Spiele ausgetragen werden, ihre Planungen jedoch vorlegen. Erst dann wird beschlossen werden, wie viele zusätzliche Bundespolizisten in die jeweiligen Staaten entsandt werden, um dort die Sicherheit der Fußballfans und Touristen zu gewährleisten.

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