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Irreführende Werbung: Millionenstrafe für McDonald’s in Brasilien

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Datum: 23. April 2013
Uhrzeit: 18:27 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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lanche-felizIn Brasilien ist McDonald’s wegen irreführender Werbung mit dem Produkt „McLanche Feliz“ mit einer Millionenstrafe belegt worden. Die Verbraucherschutzbehörde Procon in São Paulo hat in der vergangenen Woche in einem Revisionsverfahren ein entsprechendes Bußgeld aus dem Jahr 2011 bestätigt. Demnach muss die Schnellrestaurant-Kette umgerechnet knapp 1,2 Millionen Euro zahlen, da nach Auffassung der Verbraucherschützer die in Deutschland unter dem Namen „Happy Meal“ bekannte Kindermahlzeit übermässig mit dem darin enthalten Spielzeug beworben wurde.

„Mit diesen Bestandteilen bringt das Unternehmen die Kinder dazu, diese Spielzeugwelt zu betreten und bitten ohne es selbst zu wissen, ihre Eltern darum, dieses wenig gesunde Essen zu kaufen“, rechtfertigt Andréa Benedetto von der Behörde die Entscheidung. Arcos Dourades, Linzenznehmer der Marke in Brasilien, hatte gegen den ersten Entscheid Einspruch eingelegt, dieser wurde von Procon nun allerdings abgelehnt. Das Unternehmen kann nun jedoch noch bei den ordentlichen Gerichten das Bussgeld anfechten.

Laut Benedetto fehlt in Brasilien bislang eine genaue Gesetzesgebung für an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung. Daher sei das Bussgeld im Rahmen des Verbraucherschutzgesetzes verhängt worden. Dieses verbietet ausdrücklich irreführende Werbung.

Arcos Dourados hat sich bislang nicht konkret zu der Strafzahlung geäussert. Man werde die Entscheidung zunächst juristisch prüfen lassen, hiess es aus der Unternehmenszentrale am Montag.

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