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Oktoberfest Blumenau: Underberg eröffnet eigenes Ladengeschäft

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Datum: 14. Oktober 2011
Uhrzeit: 16:29 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Pünktlich zum Start des diesjährigen Oktoberfestes in Blumenau hat auf dem Festgelände „Parque Vila Germânica“ auch ein Ladengeschäft des weltweit bekannten Magenbitters Underberg seine Pforten geöffnet. Neben dem hochprozentigen Kräuterschnaps können die Besucher dort zudem T-Shirts, Gläser und andere Accessoires der Traditionsmarke erwerben.

Der kleine Shop in einem nachempfundenen Fachwerkhaus wird dabei von dem ortsansässigen Händler Cristiano Haake betrieben, der in Brasilien in über 30 Filialen vornehmlich exklusive Weine vertreibt. Der Kräuter-Digestif ist dabei sowohl in der in Brasilien abgefüllten 920 ml Flasche als auch in den aus Deutschland importierten 20 ml Einzelfläschchen erhältlich.

Die große Flasche trägt dabei jedoch den Namen „Brasilberg“. Dies ist das Ergebnis einer vor gut drei Jahren beschlossenen Vereinbarung zwischen dem brasilianischen und dem deutschen Unternehmen. Zuvor hatte der Kräuterschnaps auch im größten Land Südamerikas den Namen „Underberg“ getragen, obwohl er sich seit jeher leicht in der Zusammensetzung des deutschen Originals unterscheidet. Er hat zum einen etwas weniger Alkoholgehalt, zum anderen werden anstelle europäischer Kräuter entsprechende aus dem Amazonas verwendet.

Allerdings waren die kleinen Fläschchen nie offiziell in Brasilien erhältlich. Erst mit der Kooperation war dann ein größerer Import möglich geworden, der auch entsprechend beworben werden durfte. Um allerdings eine Verwechselungsgefahr auszuschliessen, beschloss man den Namen in Brasilien auf „Brasilberg“ abzuändern. Zudem ist es auch weiterhin den Unternehmen nicht erlaubt, ihren Magenbitter in den jeweils anderen Flaschengrößen anbieten.

Bei den in Blumenau erhältlichen Portionsfläschchen handelt es sich daher ausschließlich um Importware, was sich entsprechend auf den Preis niederschlägt. Mit rund 3,40 Euro ist der Original-Underberg in dem mit Papier eingewickelten 20 ml-Fläschchen daher ein eher teures Vergnügen. Ob Einzeln oder in der 12er-Box, auf dem Oktoberfest in Blumenau kostet der Verdauungsanreger rund dreimal soviel wie in Deutschland.

Dementsprechend spärlich fällt daher bislang auch die zahlende Kundschaft aus. In dem hell erleuchteten Shop mit stilvollen Gläsern und Oldtimern im Schaufenster ist zwar reger Publikumsverkehr zu verzeichnen, viel Ware geht bei den für Brasilien doch extrem hohen Preisen nicht über die Ladentheke.

Der Marketingabteilung von Underberg do Brasil in Rio de Janeiro, die neben ihrem eigenen Erzeugnis das deutsche Original importiert, dürfte jedoch trotzdem zufrieden sein. Durch die Präsenz auf dem größten germanischen Fest auf dem amerikanischen Kontinent hat die Marke weiter an Bekanntheit gewonnen. Und so mancher Kunde wird vermutlich irgendwann im Supermarkt um die Ecke einmal über eine große Flasche „Brasilberg“ stolpern – und diese für umgerechnet 12 Euro mit nach Hause nehmen.

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