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Hoffnung für Favela-Kids in Belo Horizonte

Datum: 11. Juli 2006
Uhrzeit: 03:59 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Über ein deutsch-brasilianisches Internet-Forum wurde vor einigen Monaten die Privatinitiative „Kinderhorizonte“ mit Sitz in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Sie unterstützt in Belo Horizonte, der drittgrößten Stadt Brasiliens, ein langfristig angelegtes Sozialprojekt. In der mit 40.000 Einwohnern größten Favela der Stadt können so rund 200 Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren teilweise ganztägig betreut werden.

Ziel des von Bewohnern des Elendsviertel in Eigeninitiative gegründeten Projekts ist, die Kinder von der Straße zu holen, um sie vor Drogenmissbrauch, Kriminalität und Prostitution zu schützen, Interessen zu wecken und Anreize für eine Berufsausbildung zu schaffen.

Spendengelder, die durch die Patenschaften der Kinder in diesem Elendsviertel eingehen, fließen, anders als bei großen Hilfsorganisationen, ohne Mitarbeiteraufwendungen und extrem geringen Verwaltungsaufwand direkt in das Projekt, versichert die Privatinitiative. Eine Patenschaft kann deshalb schon für 10 Euro im Monat übernommen werden.

„Wir wollen in erster Linie nicht die Folgen von Leid und Not bekämpfen, sondern deren Ursachen“, so die Initiiatoren. Die Hilfsidee entstand bei einem Besuch des in Belo Horizonte lebenden Matthias Bergmann. „Wir sind erst ganz am Anfang. Aber was wir mit momentan rund 50 Patenschaften erreicht haben, ist schon jetzt großartig für uns, die Kinder und deren Eltern.“ Weitere Informationen auf http://www.kinderhorizonte.org.

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